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E-Government Live Gemeinwohlorientierte Anwendungen in Behörden

Ob Ressourceneffizienz oder soziale Gerechtigkeit: Gesellschaftlicher Wandel vollzieht sich auf kommunaler Ebene. Behörden können diesen fördern, indem sie bei der Digitalisierung von Bürgerservices und Fachverfahren die richtigen Weichen stellen. Auf unserer Online-Konferenz USU E-Government Live 22 diskutieren Experten über Datenstrategien und Change-Prozesse, die behördeninterne Prozesse und somit das Gemeinwohl stärken.

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(© USU)

Während Behörden eifrig darum bemüht sind, das OZG, die Registermodernisierung und weitere ­Digitalisierungsprojekte voranzutreiben, gerät das dahinterstehende Ziel schnell aus dem Blick. Es ist größer als der Nutzen einzelner Initiativen wie beispielsweise zufriedene Bürger:innen dank anwenderfreundlicher Services oder Kostensenkung über automatisierte Fachverfahren. Am Horizont steht vielmehr die gemeinwohl­orientierte Stadtentwicklung. In der Smart City Charta heißt es: „Kommunen sollen die Digitalisierung dazu nutzen, ihre Entwicklung sozial verträglich, gerecht, energie- und ressourceneffizient zu gestalten. Eine solche, bewusst gesteuerte digitale Transformation­ sollte lokale Wertschöpfung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Lebensstile unterstützen.“

Kommunen entlasten

Wie die so verstandene Digitali­sierung gelingen kann, diskutieren IT-Expert:innen und Vertre­ter:innen von Behörden am 31. Mai im kompakten, kostenfreien Online-Format der USU E-Government Live 22 (Anmeldung unter egovernment-live.com).

Mit dem Portalverbund hat der Bund die Voraussetzungen dafür geschaffen, Services zentral an­zubieten: Das Zielbild des IT-­Planungsrates sieht vor, dass Bürger:innen und Unternehmen bis 2030 überwiegend den Weg über das Portal wählen, um ihre Angelegenheiten zu erledigen. ­Dafür muss allerdings auch die Registermodernisierung zügig vorangetrieben werden. Nach Einschätzung des Normenkontrollrats hinkt Deutschland anderen Ländern in dieser Hinsicht etwa 20 Jahre hinterher. Erst wenn Datenbestände zu Personen, Unternehmen und Liegenschaften zentral und in guter Qualität vorliegen, kann die Digitalisierung ihren vollen Nutzen entfalten und den gesellschaftlichen Wandel positiv beeinflussen.

Daten wertorientiert ­nutzen

Die OZG-Umsetzung bietet die Chance, Datenstrategien für eine gemeinwohlorientierte Behördenentwicklung zu realisieren: Daten stellen eine wertvolle Ressource dar, die auf diese Weise ziel- und werteorientiert genutzt wird. Sie tragen zur kommunalen Wertschöpfung bei und ermöglichen es Städten und Gemeinden, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Für bundesweit einheitliche Strategien muss Datenkompetenz auf allen Verwaltungsebenen auf- und weiterentwickelt werden. Mitunter gilt es, erst einmal ein Bewusstsein für den Wert dieser Ressource zu schaffen. Dabei wird es den Behörden allein nicht gelingen, interne Kompetenzen aufzubauen, um ihre Datenerhebung, -verarbeitung und -bereitstellung kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen.

Allerdings lassen sich gemeinsam mit E-Government-erfahrenen ­DevOps-Partnern Change-Prozesse anstoßen. Wie diese aussehen können, wird auf der USU E-Government Live 22 am Beispiel des Landratsamts Coburg erläutert: Dank einer modernen Flächen- und Arbeitsplatzkonzeption erbringen die Mitarbeitenden in agilen Teams moderne Bürgerservices. Über ein aktives Personalmanagement fördert das Landrats­amt individuelle Kompetenzen ­inklusive Digital-Know-how. Mit gut aufgestellten Kommunen wie dieser und einem starken Portalverbund für übergreifende Self-Services geht die öffentliche Verwaltung wichtige Schritte, um ­aktuellen gesellschaftlichen He­rausforderungen zu begegnen und kreative Lösungen vor Ort zu finden. Wenn Verwaltungen und Dienstleister nicht nur Daten, sondern auch Wissen miteinander teilen, ebnen sie einem zeitgemäßen E-Government für lebenswerte Städte und Gemeinden den Weg.

USU E-Government Live 22

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