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eGovernment als Wirtschaftsmotor

Gemeinden und Stadtwerke als Innovatoren

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Können Sie bereits auf ein Beispiel aus der Praxis verweisen?

Schröder: Die Stadtwerke Sindelfingen-Böblingen sind ein solches Beispiel. Hier ist das Verhältnis 1.000 Einwohner auf 5,1 Quadratkilometer. Als Multimedia-Dienstgebühr wurden für einen Privathaushalt 50 Euro pro Monat veranschlagt. Dafür erhält der private Teilnehmer Telefon, einen extrem schnellen Breitbandanschluß und Fernsehen. Bereits nach sieben Jahren ist die Amortisierungsschwelle überschritten. Das zeugt davon, wie lukrativ das Breitband-Engagement für Stadtwerke sein kann.

Aber es geht nicht nur darum, ob sich der Breitbandausbau betriebswirtschaftlich lohnt. Kommunen und Stadtwerke können über einen progressiv vorangebrachten Breitbandausbau der schwächelnden Wirtschaft wichtige Impulse verleihen. Nach der Krise wird die deutsche Wirtschaft dann umso besser durchstarten können. Auch deshalb will die Bundesregierung der Breitbandkommunikation der nächsten Generation zum Durchbruch verhelfen.

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