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Telematikinfrastruktur Gematik lässt zweiten Konnektor zu

| Redakteur: Ira Zahorsky

Die gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH hat am 22. Juni 2018 die Zulassung für einen zweiten Konnektor erteilt, denn auch der Konnektor der T-Systems hat das Zulassungsverfahren der erfolgreich durchlaufen.

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Für den flächendeckenden Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte müssen Arztpraxen und Krankenhäuser mittels eines Konnektors an die Telematikinfrastruktur angeschlossen werden.
Für den flächendeckenden Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte müssen Arztpraxen und Krankenhäuser mittels eines Konnektors an die Telematikinfrastruktur angeschlossen werden.
(© Stockfotos-MG - stock.adobe.com)

Für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sind mehrere Produkte und Dienste der Industrie notwendig, die von der gematik zugelassen werden müssen, wie beispielsweise der Konnektor. Er verbindet die IT-Systeme medizinischer Einrichtungen mit der Telematikinfrastruktur. Der Konnektor ist mit einem Router vergleichbar, jedoch mit einem deutlich größeren Funktionsumfang und einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Er stellt ein so genanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN) her, in dem elektronische Anwendungen unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien völlig abgeschirmt vom sonstigen Internet genutzt werden können.

Vergangenen November hatte die gematik zunächst den Konnektor „KoCoBox MED+“ des Unternehmens KoCo Connector zugelassen:

Die österreichische Firma „Research Industrial Systems Engineering” (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH wurde bereits im 2. Quartal 2017 mit der Entwicklung eines weiteren Konnektors beauftragt. Dieser befindet sich gerade in den letzten Zügen des Zulassungsprozesses.

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