SAP forscht für sicheres eGovernment

Future Public Security Center in Darmstadt eröffnet

17.02.2009 | Redakteur: Manfred Klein

Eröffnung des SAP Security Centers in Darmstadt
Eröffnung des SAP Security Centers in Darmstadt

Am Vortag des 3. IT-Gipfels der Bundesregierung eröffnete SAP in Darmstadt das Future Public Security Center (wir berichteten). Was passiert in dieser Forschungsstätte eigentlich?

In dieser Einrichtung will SAP gemeinsam mit Kunden und Partnern an technischen Herausforderungen forschen, die auf Polizeiorganisationen, Rettungskräfte, medizinische Notfalldienste und andere Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zukommen werden. Ziel des neuen Forschungszentrums ist, das bestehende Lösungsangebot der SAP für Sicherheitsorganisationen noch weiter auszubauen.

Das Future Public Security Center funktioniert nach dem Prinzip eines „Living Lab“. Dieses neue Forschungsmodell bezieht alle relevanten Interessen- und Zielgruppen, insbesondere die Endnutzer, intensiv in den Forschungsprozess für neue Produkte und Dienstleistungen ein. In den vergangenen Monaten hat SAP mit der Future Factory in Dresden und dem Future Retail Center in Regensdorf (Schweiz) bereits zwei Living Labs mit den Schwerpunkten verarbeitende Industrie beziehungsweise Einzelhandel ins Leben gerufen.

Inhaltlich setzt das Future Public Security Center mehrere Schwerpunkte. Aktuell gehört dazu die IT-Unterstützung bei Großschadenslagen und Krisenmanagement mit dem Forschungsprojekt SoKNOS. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes ist es, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Regierungsstellen und sonstigen Organisationen mithilfe von IT-Systemen weiter zu verbessern, damit im Ernstfall die Rettungsdienste noch schneller, koordinierter und zielgerichteter agieren können.

Zum Konzept der Einrichtung erklärte Knut Manske, Leiter des neuen Security Center: „Das SAP-Forschungszentrum hat einen sehr breiten Fokus und beschäftigt sich mit Forschungsfragen in den Bereichen Human Computer Interaction, Knowledge Management und Software Engineering. Es werden sowohl externe – meist geförderte – als auch interne Forschungsprojekte bearbeitet – mit Partnern aus Universitäten, der Industrie, öffentlichen Einrichtungen und anderen aus dem europäischen Umfeld. Weiterhin kooperieren wir sehr eng mit der TU-Darmstadt, mit der wir ein gemeinsames Doktorandenprogramm unterhalten sowie mit den hier ansässigen Fraunhofer-Instituten und weiteren lokalen Partner. Das Future Public Security Center selbst wird durch SAP finanziert und unterhalten.“

Dazu Manske weiter: „Die Forschungsprojekte sind zumeist öffentlich geförderte. Das Future Public Security Center nutzt und erweitert relevante Forschungsergebnisse aus allen SAP-Forschungszentren. Diese Forschungszentren sind verbunden durch standortübergreifende Forschungsprogramme, ein übergreifendes Forschungsportfolio, ein zentrales Projekt Management Office und nicht zuletzt durch standortübergreifende Projekte. Die Forschung wird zudem in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel der TU-Darmstadt durchgeführt.“

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