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eGovernment Summit 2017 Füracker stellt IT-Sicherheitsstrategie Bayerns vor

| Redakteur: Manfred Klein

Cyberangriffe nehmen rasant zu. Allein der BayernServer und das BayernNetz verzeichnen täglich rund 40.000 Angriffsversuche auf das Bayerische Behördennetz. Bayerns stellvertretender CIO, Staatssekretär Albert Füracker, eräuterte auf dem eGovernment Summit die IT-Sicherheitsstrategie des Freistaats.

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Staatssekretär Albert Füracker auf dem eGovernment Summit
Staatssekretär Albert Füracker auf dem eGovernment Summit
(Bild: © Manfred Klein)

„Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche, sie bietet viele neue Chancen. Zugleich wachsen aber auch die damit verbundenen Gefahren. Datensicherheit entwickelt sich zur Achillesferse der modernen Gesellschaft. IT schützt man nicht mit Worten, sondern mit Taten. Bayern gründet ein eigenes Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – das LSI, um Bedrohungen aus dem Cyberraum auch künftig gezielt abzuwehren“, stellte Finanzstaatssekretär Albert Füracker anlässlich des eGovernment Summit „Public Trust and Governance“ in Vertretung des CIO der Bayerischen Staatsregierung, Finanzminister Dr. Markus Söder, auf dem eGovernment Summit in Hamburg fest.

Bayern reagiert damit als erstes Bundesland mit einer eigenständigen IT-Sicherheitsbehörde auf neue Gefährdungslagen. Der Freistaat kann auf bestehenden IT-Sicherheitsstrukturen aufbauen, wie dem Bayern-CERT, das in das LSI integriert wird. Bis 2020 werden etwa 200 Sicherheitsexperten beim LSI tätig sein.

Kernaufgabe des neuen Amtes ist der Schutz und die Gefahrenabwehr für staatliche IT-Systeme, wie den BayernServer und das BayernNetz. Das BayernNetz ist die zentrale IT-Infrastruktur der angeschlossenen Staatsbehörden, Landratsämter und bayerischen Kommunen mit circa 300.000 Clients.

Mit dem LSI kann vorausschauend und effizient auf die immer neuen Cyberangriffe und Kriminalität im Internet reagiert werden. Bürger und Unternehmen müssen darauf vertrauen können, dass ihre Daten bei der Verwaltung gut und sicher aufgehoben sind.

„Mit dem LSI beugen wir der sich laufend verschärfenden Cyber-Sicherheitslage vor, festigen unser hohes Sicherheitsniveau für die Zukunft, schaffen Grundlage für die Sicherheit Bayerns im digitalen Zeitalter und sichern so die digitalen Standortvorteile Bayerns“, hob Füracker hervor.

Das LSI wird unter anderem auch Kommunen oder öffentliche Unternehmen in allen IT-Sicherheitsfragen beraten. Als „IT-Feuerwehr“ wird das LSI Kommunen und Behörden bei Sicherheitsvorfällen schnell und professionell helfen

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