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eID-Unterstützung für Bundesbehörden Frist für Interessens­bekundung läuft ab

| Autor: Manfred Klein

Das Bundesinnenministerium unterstützt seit 2015 Bundesbehörden bei der Integration der eID-Funktion. Die Behörden erhalten Beratungsleistungen, die mit Mitteln des Programms Digitale Verwaltung 2020 finanziert werden. Nun steht die nächste Runde an.

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BMI unterstützt Bundesbehörden bei der eID-Funktion
BMI unterstützt Bundesbehörden bei der eID-Funktion
(Bild: © Antonioguillem - Fotolia)

Bis zum 31. Mai haben Bundesressorts und ihre nachgeordneten Behörden derzeit wieder die Möglichkeit, ihr Interesse an Unterstützungsleistungen aus dem eID-Expertenpool zu bekunden.

Über den eID-Expertenpool werden Bundesbehörden Beratungsleistungen für die Identifikation, Konzeption und Umsetzung von Mehrwertdiensten mit eID-Funktion angeboten. Die Experten haben bereits erfolgreich Behörden bei eID-Integrationsprojekten begleitet und geben mit ihrem Wissen praxisnahe Hilfestellungen rund um die eID-Funktion.

Rechtliche Grundlagen

Gemäß § 2 Abs. 3 E-Government-Gesetz des Bundes (EGovG) sind alle Bundesbehörden verpflichtet, in Verwaltungsverfahren, in denen sie die Identität einer Person aufgrund einer Rechtsvorschrift festzustellen haben, oder aus anderen Gründen eine Identifizierung für notwendig erachten, einen elektronischen Identitätsnachweis anzubieten.

Diese Verpflichtung gilt im Sinne von § 1 Abs. 1 EGovG für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden des Bundes einschließlich der bundes-unmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.

Gemäß § 3a Verwaltungsverfahrensgesetz des Bundes ist u. a. die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises, die eID-Funktion, in Verbindung mit einem elektronischen Formular als Ersatz der Schriftform im Bundesrecht zugelassen.

Weitere Informationen über die eID-Beratung für Bundesbehörden sowie das Formular zum Herunterladen finden Sie hier.

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