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Messung der Luftqualität Frische Luft für smarte Städte

Autor: Ira Zahorsky

In einer Smart City können Informationen über die Luftqualität den Bürgern Mehrwerte liefern und auch dabei helfen, die Verkehrsplanung der Stadt zu verbessern.

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Luftmessgeräte können mit intelligenten Straßenlaternen kombiniert werden. So kann die vorhandene städtische Infrastruktur genutzt werden.
Luftmessgeräte können mit intelligenten Straßenlaternen kombiniert werden. So kann die vorhandene städtische Infrastruktur genutzt werden.
(Bild: Hawa Dawa)

Gemeinsam mit der Stadt Essen und der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) testet Westenergie in einem Pilotprojekt den Einsatz von Hawa-Dawa-Luftmessgeräten an intelligente Straßenlaternen. Die so genannten Smart Poles sind mit Sensorik ausgestattet, die beispielsweise auch den Parkraum erfassen. Neben Feinstaub, Ozon und Stickstoff werden von den Geräten auch Umweltdaten erfasst.

Die Luftqualitätsdaten werden an die Plattform der Westenergie übermittelt, die diese Daten für die Kommunen aufbereitet und für eine übersichtliche Darstellung auf dem Dashboard sorgt. Auch die direkte Integration in nachgelagerte Systeme, beispielsweise zur umweltsensitiven Verkehrssteuerung, ist möglich. Auf den sechs digitalen Bildschirmen, die an den Smart Poles angebracht sind, können die Informationen über die lokale Luftqualität auch direkt für die Bürger angezeigt werden.

„Unsere Lösungen können sowohl in vorhandenen als auch in neuen Strukturen eingesetzt werden, um Informationen zur Luftqualität in effizienter und umfassender Weise digital darzustellen. Darüber hinaus sind unsere Geräte grundsätzlich so konzipiert, dass zur Datenweitergabe das städtische LoRaWan oder GSM genutzt wird. So bringt die Bündelung einzelner Technologien zu ganzheitlichen Lösungen einen deutlichen Mehrwert für Städte und Bürger und stellt die Verbesserung der Lebensqualität in den Mittelpunkt“, erläutert Karim Tarraf, Geschäftsführer bei Hawa Dawa.

Wo die vorhandene Datendichte für den Anwendungsfall nicht ausreicht, können durch die Installation zusätzlicher Sentience-IoT-Messgeräte weitere Messpunkte ergänzt werden.

Smart-Air-City-Kampagne

Bereits zum dritten Mal findet die Smart-Air-City-Kampagne statt.
Bereits zum dritten Mal findet die Smart-Air-City-Kampagne statt.
(Bild: Hawa Dawa)

Mit einer kostenlosen und unverbindlichen viermonatigenTestphase will Hawa Dawa Städten den Einstieg ins Luftqualitätsmanagement erleichtern. Die Städte können so Erfahrungen mit der IoT-Technologie sammeln und bestehende Ansätze zur Digitalisierung und Smart City mit dem Thema Luftqualität zu verbinden.

Bewerben können sich Städte und Gemeinden sowie stadtnahe Unternehmen (z.B. Stadtwerke), die erste Erkenntnisse zu ihrer Luftqualität bekommen, IoT-Sensoren testen oder die ihre Smart-City-Projekte um Umweltdaten ergänzen möchten: www.hawadawa.com/de/smart-air-city-2020.

(ID:46972802)

Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS