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Bayern setzte als erstes Land auf Verwaltungsinformatik Freistaat Bayern feiert zehn Jahre Studiengang Verwaltungsinformatik

Redakteur: Gerald Viola

Da waren die Bayern wieder mal vorgeprescht: „Der Freistaat war bundesweit das erste Land, das für einen IT-Studiengang die Kooperation zwischen einer verwaltungsinternen und einer externen Fachhochschule wagte. Die Bündelung des konzentrierten Wissens stellt eine ideale Verbindung dar.“

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Hochschule Hof: Vorreiter bei Verwaltungsinformatik
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( Foto: Bayern innovativ )

Bayern-CIO Franz Josef Pschierer: „Nach nur dreijähriger Ausbildung steht den Dienstherren hochqualifiziertes Personal auf dem Niveau von Diplom-Informatikern zur Verfügung, das durch die verwaltungsnahe Praxisausbildung sofort einsetzbar ist. Der Freistaat war bundesweit das erste Land, das für einen IT-Studiengang die Kooperation zwischen einer verwaltungsinternen und einer externen Fachhochschule wagte.

Die Bündelung des konzentrierten Wissens stellt eine ideale Verbindung dar. Nach nur dreijähriger Ausbildung steht den Dienstherren hochqualifiziertes Personal auf dem Niveau von Diplom-Informatikern zur Verfügung, das durch die verwaltungsnahe Praxisausbildung sofort einsetzbar ist.

Und Ministerialdirigent Dr.-Ing. Rainer Bauer, der Leiter der IT-Stabsstelle der Bayerischen Staatsregierung, stellte bei der Festveranstaltung in der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung in Hof fest:

„Bayern zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten IT-Standorten der Welt. Am Hightech-Standort Bayern profitieren Unternehmen nicht nur von einer exzellenten Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur, sondern auch von hervorragend ausgebildetem Nachwuchs und einer – nicht zuletzt Dank des gezielten IT-Einsatzes – effizienten Öffentlichen Verwaltung und einer verlässlichen Politik.

Zielgerichtete eGovernment-Projekte ermöglichen eine effiziente, effektive und sichere Abwicklung der Geschäftsprozesse zwischen Verwaltung, Bürger und Unternehmen.“

In Bayern entwickeln, produzieren und vertreiben täglich über 380.000 Beschäftigte in 20.000 Unternehmen Waren und Dienstleistungen aus dem gesamten IT-Spektrum. Die Branche umfasst sowohl internationale Technologiekonzerne als auch mittelständische Unternehmen und kreative Start-Ups. An den bayerischen Hochschulen absolvieren jährlich rund 4.000 junge Menschen ihre IT-Studiengänge erfolgreich.

Bei Staat und Kommunen werden die Absolventen des Studiengangs Verwaltungsinformatik dringend benötigt, um die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen des öffentlichen Dienstes zu bewältigen. Der Freistaat Bayern habe bereits sehr früh das Potential der Informations- und Kommunikationstechnologie erkannt, betonte Pschierer.

Ein besonderes Augenmerk gelte im Online-Geschäft der IT-Sicherheit. Sichere IT-Infrastrukturen sind ein wichtiger Standortfaktor. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass das Online-Geschäft durch die Wegelagerei des 21. Jahrhunderts, die Internetkriminalität, behindert wird. Um den Standort Bayern weiter zu stärken, müssten sich Bürger, Unternehmen und Verwaltung gleichermaßen sicher im Internet bewegen können.

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