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Mainmetropole wird zur Smart City Frankfurt am Main startet LoRaWAN-basiertes Funk-Datennetz

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Energieversorger Mainova hat in Frankfurt am Main ein stadtweites Funk-Datennetz auf LoRa-WAN-Basis gestartet. Oberbürgermeister Peter Feldmann sieht die Mainmetropole damit auf dem Weg in eine digitale Zukunft, die das Leben der Bürger erleichtert und verbessert.

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Die Mainmetropole wird smart. Möglich macht das ein Funk-Datenenetz, das die LoRaWAN-Technologie nutzt.
Die Mainmetropole wird smart. Möglich macht das ein Funk-Datenenetz, das die LoRaWAN-Technologie nutzt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Frankfurt am Main ist auf dem Weg zur Smart City. Zentraler Bestandteil: ein stadtweites Funk-Datennetz – LoRaWAN. Frankfurts Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann und Mainova-Vorstandsmitglied Diana Rauhut haben am 23. Juni das Netz der Zukunft in Betrieb genommen.

Dabei geht es unter anderem um die von der Digitalisierung getriebene Vernetzung von Infrastrukturen, Angeboten und Dienstleistungen, die das Leben der Bürger in vielerlei Hinsicht vereinfachen sollen.

Bis Jahresende sollen 40 Gateways installiert sein

In den vergangenen Monaten hat Mainova eine flächendeckende LoRaWAN-Infrastruktur in Frankfurt aufgebaut. „Rund 20 Gateways sind installiert. Sie befinden sich beispielsweise an eigenen Liegenschaften, Umspannwerken oder auf geeigneten Gebäuden von Partnern und verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Weitere 20 sollen bis Jahresende folgen“, erläutert OB Feldmann.

„Unsere Stadt ist auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Mainova nimmt dabei für Frankfurt Rhein/Main die wichtige Aufgabe der Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur wahr. Diese bildet gemeinsam mit zukunftsgerichteten smarten Projekten das Rückgrat für künftiges Wachstum und Prosperität. Für unsere Bürger bedeutet das zudem, dass dank neuer digitaler Services die Lebensqualität in ihrer Heimat weiter gesteigert wird und wir Frankfurt damit für eine weiterhin lebenswerte Zukunft aufstellen“, so Feldmann weiter.

Mainova-Vorstandsmitglied Diana Rauhut: „Für Energieversorger ist Smart City eine der größten Marktchancen seit der Liberalisierung der Energiemärkte. Wir werden als regionaler Energiedienstleister künftig dabei helfen, unsere Städte und Kommunen zu smarten Lebensräumen zu entwickeln. Dabei wandeln wir uns weiter vom Operator als Betreiber von Infrastruktur zum Integrator, der gemeinsam mit Partnern vernetzt denkt und arbeitet. Mit dem Start des flächendeckenden Datennetzes haben wir die erste Etappe erfolgreich absolviert.“

Mainova kann künftig smarte Lösungen bei Partnern integrieren

Die LoRaWAN-Technologie besitzt diverse Vorteile: So können die Sender dank hoher Effizienz mit handelsüblichen Batterien viele Jahre betrieben werden. Auch lassen sich Sensoren innerhalb eines Unternehmens oder einer Stadt schnell und einfach vernetzt werden. Die Digitalisierung von Prozessen wird dadurch vorangetrieben.

LoRaWAN kann unter anderem zur Zählerablesung oder der Überwachung des Fernwärme-Netzes genutzt werden. Außerhalb der Energie- und Wasserversorgung ist beispielsweise ein Einsatz im Parkraummanagement, bei der smarten Bewässerung von Grünanlagen, bedarfsgesteuertem Winterdienst oder der Zustandsüberwachung von Gebäuden denkbar.

Rauhut betont: „Künftig wird Mainova auch dank der LoRaWAN-Infrastruktur in der Lage sein, smarte Lösungen bei Partnern zu integrieren sowie neue Dienstleistungen an Dritte zu vertreiben. Damit können wir gemeinsam mit anderen Unternehmen einen Beitrag zur nachhaltigen, vernetzten und lebenswerten Stadt von Morgen leisten und damit das Leben der Bürger erleichtern und verbessern.“

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 Prozent) und die Münchener Thüga (24,5 Prozent). Die übrigen Aktien (0,3 Prozent) befinden sich im Streubesitz.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Bandbreite.

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