Thema: Open Source hat seinen Schrecken verloren

erstellt am: 07.02.2018 10:49

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Jubiläum von Linux und Co.
Open Source hat seinen Schrecken verloren


Wikipedia, Mozilla, Linux und viele andere offene Projekte sind seit Jahren fester Bestandteil des digitalen Alltags unzähliger Menschen. Vor 20 Jahren zur Gründung der Open Source Initiative mussten die Aktivisten aber noch gegen massive Vorbehalte ankämpfen.

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woksoll





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Kommentar zu: Open Source hat seinen Schrecken verloren
07.02.2018 10:49

Na, das ist aber eine verkürzte Sicht der Geschichte In den USA ist es seit Jahrzehnten üblich, dass öffentlich finanzierte Forschung ihre Ergebnisse in die Public Domain stellen müssen als Teil des Bundesrechtes. So haben wir das TCP/IP bekommen als Hauptsoftware für das Internet. Ich habe da schon in den 1980ern im Sourcecode gewühlt und die lustigen Kommentare der bekifften Hippies aus Kalifornien gelesen.
Gopher und danach Mosaic waren dann der Kern des WWW. Micorsoft hat bis 1996 das Internte und das Web verpennt und dann aufgeholt. Im OInternet-Explorer war dann auch Open Source drin, beim TCP/IP sowieso. Bill Gates (nicht Steve Ballmer) hat das Internet falsch eingeschätzt und für Microsoft lange blockiert(so wie deutwsche Behörden, die es immer noch sabotieren). Viele andere Utilities aus der Open Source Szene sind heute im Einsatz: Mozilla, Thunderbird, CKAN, Github, ... Bei aller Liebe sollte man zwei Dinge nicht übersehen:
1.) Open Source bringt nur theoretisch mehr Sicherheit wie wir bei Heartbleed sehen konnten, dessen katastrophalen Sicherheitsmängel jahrelang nicht gesehen wurden.
2.) LibreOffice ist nach so vielen Jahren immer noch nicht MS-Office kompatibel. Bei Powerpoint-Folien stimmt bei Impress die Formatierung immer noch nicht. Es ist unbrauchbar, wenn man mit der Aussenwelt in Kontakt steht, die MS-Office nutzt. Das Ergebnis ist dann, dass die Kostn explodieren, man virtuelle Maschinen mit Windows auf seinem Linux installiert, sich MS-Office zusätzlich installiert, der Support doppelten Lernaufwand hat. Die Total Cost of Ownership liegen dramatisch höher als bei MS only. Das wurde zuletzt in München deutlich, die aus dem Linux wie andere Behörden mit Außenkontakt wieder aussteigen. Barcelona ghet auf dieses Risiko womöglich zu, dass ie lernen werden, dass die Lizenzkosten nur ein winziger Bruchteil der TCO sind, wie Gartner seit 1993 und Windows 3.1 jedem der zuhören kann, gerne erklärt.
Ansonsten hat das Thema fast keine Bedeutung, weil die User Open Source sowieso dort nutzen, wo es passt.

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