Thema: Der Stichtag für eInvoicing naht

erstellt am: 11.11.2019 07:34

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Comarch-Studie
Der Stichtag für eInvoicing naht


Ab November 2020 müssen Rechnungen bei allen öffentlichen Aufträgen in Deutschland elektronisch ausgestellt und versandt werden. In einer Studie haben das Fraunhofer-Institut und Comarch Großunternehmen aus Deutschland zum Status ihres Rechnungsversands befragt. Mit durchwachsenem Ergebnis.

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tkragler





dabei seit: 30.08.2019

Beiträge: 2

Kommentar zu: Der Stichtag für eInvoicing naht
11.11.2019 07:34

Bitte entschuldigen Sie, aber ich muss korrigieren: Es gibt gemäß E-Rechnungsgesetz ab 27. Nov. 2019 die Verflichtung, elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten zu können - und zwar für die Bundesbehörden. Ab Mitte April 2020 dann für alle übrigen Behörden bundesweit. Die Verpflichtung für Auftragnehmer, ihre Belege nur noch ausschließlich als XRechnung oder ZUGFeRD 2.0 (ohne PDF-Anteil) einzureichen, erfolgt erst in einem Jahr und gilt ab Ende November 2020 - und dies auch zunächst NUR für die Bundesbehörden. Jedes Land entscheidet selbst, ob und in wie weit sie ihre Lieferanten dazu verpflichten. Ihr Artikel ist deshalb leider nicht ganz korrekt. Und ja, es ist leider ziemlich kompliziert, den Durchblick zu behalten. Gerne stehen wir Ihnen und allen Lesern für weitere Auskünfte zur Verfügung. Welche Herausforderung neben dem reinen Datenformat für Lieferant und Auftraggeber noch entstehen, haben wir Ihnen als Fachartikel bereits eingereicht. Leider wurde dieser nicht veröffentlicht. Unserer Meinung nach entsteht viel Verunsicherung dadurch, dass zahlreiche Fehlinformationen kursieren. Deshalb lautet unsere klare Empfehlung: Wenden Sie sich an einen E-invoicing-Provider, der Sie bei der Umsetzung berät - z.B. einen der Provider des TRAFFIQX Netzwerks. Sprechen Sie mich gerne an. Alexander Lenz, alexander.lenz@traffiqx.net
* zuletzt geändert von: tkragler am 11.11.2019 um 07:55 Uhr *

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Der Stichtag für eInvoicing naht
22.11.2019 08:28

Wie man auch an diesem Artikel sehen kann, gibt es viel Fehlinformation über den Umfang und die Einführungsfristen der elektronischen Rechnung. Ich möchte es auch nochmal betonen: Die EN 16931 und ihre nationalen Verordnungen verpflichten öffentliche Auftraggeber der Mitgliedsstaaten zu unterschiedlichen Stichtagen zum Empfang und Weiterarbeitung maschinenlesbarer elektronischer Rechnungen. Das gilt also nicht für den Versand von Rechnungen durch die öffentliche Hand!
Außerdem: Für Rechnungssteller ist die Zustellung elektronischer Rechnungen an öffentliche Auftraggeber nach EU-Vorordnung nicht verpflichtend. Der Bund hat allerdings über ein eigenes Gesetz (ERechG) nur für die Bundesebene geregelt, dass der Versand ab einer Wertgrenze von 1.000 Euro bis auf wenige Ausnahmen verpflichtend in elektronischer Form über die zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes erfolgen muss. Dadurch kann sich auch für öffentliche Auftraggeber durch die Hintertür eine Verpflichtung zur Ausstellung von elektronischen Rechnungen ergeben, sofern diese an den Bund adressiert sind. Die Länder und Kommunen setzen die Regelung individuell um, was bedauerlicherweise zu einer Zersplitterung der Vorgaben zum elektronischen Rechnungsaustausch führt. Ein wunderbares Geschäft für Provider...

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