Thema: Teuere Parallelstrukturen werden weiterhin subventioniert

erstellt am: 28.05.2015 10:33

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Bundeskabinett beschließt eHealth-Gesetzentwurf
Teuere Parallelstrukturen werden weiterhin subventioniert


Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (eHealth-Gesetz) beschlossen. Das künftige Gesetz soll die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen erhöhen und eine bessere Pateintenversorgung sicherstellen.

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woksoll





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Kommentar zu: Teuere Parallelstrukturen werden weiterhin subventioniert
28.05.2015 10:33

Es geht voran. Jetzt ist bald 2006, wo die Anwendungen für die Gesundheitskarte fertig sind:
http://www.welt.de/politik/article342330/Gesundheitskarte-kommt-von-2006-an.html

Ärgerlich ist aber doch, dass durch das BSI die Sicherheit der Infrastruktur gefährdet wird. Der Vizepräsident Andreas Könen kommt vom BND und verkehrt regelmäßig mit der NSA. Solange Spionage und Spionageabwehr nicht behördlich getrennt sind, sollte das BSI nicht in solch sensible Infrastrukturen Einblick erhalten. Das BSI ist hier ein großes Sicherheitsrisiko für den Datenschutz der Patientendaten.
http://www.bka.de/nn_244598/DE/Publikationen/Herbsttagungen/2013/Programm/ht2013KoenenHenzlerVitae.html
https://www.eff.org/document/20140618-der-spiegel-agenda-visit-bsi-vice-president-andreas-konen-nsa

Erstaunlich ist, dass fast 10 Jahre nach geplantem Projektende die telemedizinischen Dienstleistungen, die Pablo Mentzinis anführt, immer noch nicht Gegenstand der Betrachtungen ist. Liegt es daran, dass man sich lieber mit Spionage als mit nützlichen Dienstleistungen beschäftigt? Langsam wird es eng, dass die Babyboomer noch von der Digitalisierung profitieren können . Und nach Ihnen ist wegen der geringen Fertilität und der aktiven Abwehr von Zuwanderung jeder Business Case anders, in der Regel schlechter. Da wird man eher den ländlichen Raum leer räumen (wie die Japaner bei Überalterung) als mit Digitalisierung Ärztemangel zu überbrücken.

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