Thema: Bundeskabinett beschließt Gesetz zur elektronischen Rechnung

erstellt am: 13.07.2016 12:00

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Diskussion zum Artikel


„Weiterer Meilenstein in der E-Government-Strategie“
Bundeskabinett beschließt Gesetz zur elektronischen Rechnung


Wie das Bundesinnenministerium bekannt gab, wurde das E-Rechnungs-Gesetz vom Bundeskabinett verabschiedet. Damit wird gesetzlich festgelegt, dass die Rechnungstellung an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung durch private Unternehmen künftig in elektronischer Form möglich ist.

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woksoll





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Kommentar zu: Bundeskabinett beschließt Gesetz zur elektronischen Rechnung
13.07.2016 12:00

Süß, die Bundesregierung setzt eine EU-Richtlinie um und empfiehlt zur Abschottung einen nationalen IT-Standard ZugFERD (siehe Link zum kostenlosen Download). Das hat Potenzial, gegen die Wand zu fahren wie das Signaturgesetz mit eIDAS. Die Briten stimmen offen gegen die EU, in Deutschland wird still boykottiert und sabotiert. Wie bei der EU-Dienstleistungsrichtlinie, Artikel 8, mit dem §3a VwVfG. Schade, dass das nicht mal in der Presse diskutiert wenn, wenn schon nicht in Parlament und Verwaltung unds schon gar nicht mit Bürger und Wirtschaft.

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nicht registrierter User


RE: Bundeskabinett beschließt Gesetz zur elektronischen Rechnung
26.07.2016 07:14

Aber wo ist der groß angepriesene Quantensprung im eGovernment. Rechnungen per eMail kann ich auch heute schon versenden und erhalten.

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woksoll





dabei seit: 14.03.2012

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RE: Bundeskabinett beschließt Gesetz zur elektronischen Rechnung
26.07.2016 17:15

Quanten sind winzige Mengen. Bei Photonen kann man die Energie einzelner Quanten gar nicht messen, weil die so klein sind. Das war wohl mit Quantensprung gemeint
Am Twitter haben wir heute diskutiert:
- es gibt noch keine VO, daher ist unklar, welches Format eingesetzt werden darf:
- PDF-Rechnungen wie nach §14 UStG
- ZugFERD als nationaler Standard, inkompatibel mit Österreich und anderen Staaten
- ab 2018 dann gar EN 16931?
Das Chaos ist vorprogrammiert wie immer im deutschnationalen E-Government
Wenn es schlimm kommt, werden mit noch zu erstellender VO dann PDF wie bei §14 UStG verboten, für zwei Jahre dann mit ZugFERD gespielt und dann auf EN 16931 umgestellt und in der Zwischenzeit verschließen dann die deutschen Behörden den Zugang für elektronische Rechnungen im offenen Boykott einer EU-Richtlinie. Hat doch beim Artikel 8 EU-Dienstleistungsrichtlinie auch geklappt. Zugang mit §3a VwVfG verschlossen und kein Jurist hat seine Stimme zu dem Rechtsbruch erhoben, bis der EU dann mit eIDAS der Geduldsfaden mit den Deutschen platzte.

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