Thema: Digitale Transformation und die Gewaltenteilung des Grundgesetzes

erstellt am: 19.01.2018 19:37

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Verwaltungswissenschaft
Digitale Transformation und die Gewaltenteilung des Grundgesetzes


Es wird immer deutlicher, dass die Digitalisierung auch Auswirkungen auf die Organisation unseres Gemeinwesen hat. Und immer häufiger befassen sich Verwaltungswissenschaftler und Juristen mit den dabei aufgeworfenen Fragen. Die verfassungsrechtlichen Dimensionen versucht Prof. Dr. Wilfried Bernhardt von der Universität Leipzig und Staatssekretär a.D., in seinem Beitrag erfassen.

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Kommentar zu: Digitale Transformation und die Gewaltenteilung des Grundgesetzes
19.01.2018 19:37

Eine organisatorische Umsetzung des Gewaltenteilungsgebots des Art. 20 Grundgesetz fand nicht statt. Die Organisationsstrukturen des kaiserlichen Obrigkeitsstaates blieben bis heute erhalten, verstärkt durch Zuschnitte der deutschen Justizorganisation auf den nationalsozialistischen Führerstaat. Die neue Gewaltenteilung des Grundgesetzes steht nur auf dem Papier.
Der Sozialpsychologe Stanley Milgram schreibt über den Zusammenhang von Hierarchie, Beförderung und Machterhalt: „Das Individuum darf in der Hierarchie eine Stufe höher steigen, wobei zugleich der einzelne motiviert und das System in seiner Struktur bestärkt und fortgesetzt wird. Diese Art von Belohnung – »Beförderung« – enthält eine tiefe emotionale Befriedigung des Individuums; ihr Hauptcharakteristikum ist jedoch, dass sie die Kontinuität der hierarchischen Form sichert“ (von http://www.gewaltenteilung.de/idee). Auch deutsche Verhaltensforscher haben vorstehendes bestätigt. Die Hierarchitis führt zur Wasserkopfbildung, vgl. http://www.dev.enteso.com/public_html_alt/quality-forum/2003/messages/4400.htm.
Die Freunde der Hierarchitis sollten mehr auf ihre Kopfgesundheit und weniger auf ihren Geldbeutel achten!

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