Thema: Aufholjagd bei der Cyber-Sicherheit

erstellt am: 17.06.2015 07:40

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Sicherheitsstrategie von Behörden
Aufholjagd bei der Cyber-Sicherheit


Zwei Dritteln der IT-Entscheider in US-Bundesbehörden bereitet die Cyber-Sicherheit vor dem Hintergrund der Modernisierung von Rechenzentren Kopfschmerzen. Wie werden Sicherheitsvorfälle in der Bundesverwaltung in Deutschland gehandhabt, wie sieht die Abwehrstrategie aus?

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Aufholjagd bei der Cyber-Sicherheit
17.06.2015 07:40

Weitgehend ausgeklammert wird in Diskussionen über Cyber-Sicherheit (haha!) der Umstand, dass die Hauptbedroher doch im eigenen Personalbereich zu finden wären. Hinzu kommen noch die ungezählten Externen, denen weitestgehend nichtüberprüfter Zugang zur IT-Infrastruktur gewährt wird.

Die BMWi-Sicherheitüberprüfung ist ein lästiges Übel bzw. wird vielfach so eingestuft. Vielfach wird, wie meine eigene Erfahrung zeigt, lediglich der Fragebogen ausgefüllt und dann verschlossen beim jeweiligen Sicherheitsbeauftragten verwahrt. Von einer tatsächlichen Überprüfung per se ist weit und breit keine Rede. Das erlebte z.B. ich sowohl bei der Bundeswehr (Zentralbesoldungsamt) mit unkontrollierten Einsichtmöglichkeiten in Personaldaten als auch bei Bundes- und Landesministerien. In der EU-Kommission geht es übrigens auch nicht besser zu, wo ich ebenfalls ein über einjähriges Gastspiel gab.

Eine weitere, große Sicherheitslücke besteht durch den Einsatz privater Bewachungsfirmen, welche zunehmend sogar Polizei- und Justizwachleute ablösen (PPP). Dieses Personal sollte, wie auch die Unternehmer, lediglich in den letzten drei Jahren keine Eintragungen im FZ aufweisen - und zwar deutsche. Vorstrafen im Ausland interessieren nicht! In Nachtdiensten werden auch sicherheits- und geheimschutzbetroffene Räumlichkeiten betreten, nicht nur mit Generalhauptschlüssel, auch mit Sonderschlüssel. IT-Kundigen wäre und ist es möglich, entsprechende Angriffe auszuführen. Daran denkt man in diversen Gremien wohl nicht...

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