Thema: Online-Verwaltungsleistungen benötigen höchste Sicherheitsstandards

erstellt am: 06.02.2020 14:00

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Studie „Digital Government Barometer“
Online-Verwaltungsleistungen benötigen höchste Sicherheitsstandards


Bund, Länder und Kommunen erweitern sukzessive ihr Online-Angebot und knapp 80 Prozent der Deutschen sind prinzipiell bereit, dies zu nutzen – wenn die Behörden die nötigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Außerdem muss der Mehrwert der Plattformen deutlich werden.

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woksoll





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Kommentar zu: Online-Verwaltungsleistungen benötigen höchste Sicherheitsstandards
06.02.2020 14:00

Die Forderung nach Höchsten Sicherheitsstandards blockiert deutschnational das E-Governernment seit Jahrzehnten. Schon 1997 verlockten uns Sicherheitstrolle zu QualSig. Sie floppte. Viele leere Versprechungen (Gesundheitskarte, EC-Karte, usw.). Danach floppte die eID auch wie auch DE-Mail. Auch beim OZG werden viele von den 575 Dienstleistungen keine Nachfrage bekommen, weil es viel zu kompliziert ist, mit dem Personalausweis zu arbeiten. Nachdem Apple endlich NFC unterstützt, musste ich feststellen, dass es das nicht für ältere iPhones ging. Wütend haben ich mir dann ein Huawei Smartphone für 150 € statt eines iPhones für 1.000 € gekauft. Entsetzt musste ich dann feststellen, dass ich ja dann die ganze Anwendung auf dem winzigen Display bedienen musste. OMG. Andere Staaten brauchen so einen Technoschnickschnack nicht. Wie in den USA oder UK. Nur deutschnational wird behauptet, wir bräuchten so etwas.
Was anderes ist die Infrastruktur auf Behördenseite. Da wundert es dann schon, wenn die Bundesbehörden (Bundeshack) über einen schlampig gemanageten Open Source LMS-Server angegriffen werden (wo dann die Ideologen aufheulen, dass Microsoft raus müsse, wenn ein Open Source Servcer schlampig gemanaget wird). Oder wenn man es nicht schafft, auf Windows10 zu migrieren und mit Uralt-Software weiter arbeitet. Da ist in der Tat noch Luft nach oben.
Dennoch muss man bei den Maßnahmen immer auch eine ordentliche Risikoanalyse machen schon wegen der von der Verfassung geforderten Verhältnismäßigkeit:
Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit * Schadensausmaß. Da reicht es nicht zu sagen, dass eine Bedrohung eintreten könnte, sondern man muss das Risiko genauer quantifizieren. Sonst wird man womöglich unglaubwürdig, wenn man für Deutschland was anderes fordert als andere Staaten es nicht brauchen.

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