Thema: Baden-Württemberg forciert umweltschonenden IT-Einsatz

erstellt am: 11.08.2014 10:32

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„Green IT“ in der Öffentlichen Verwaltung
Baden-Württemberg forciert umweltschonenden IT-Einsatz


Die IT des Landes Baden-Württemberg braucht genauso viel Strom wie 25.000 Haushalte. Das soll sich nun ändern. Das Umweltministerium hat eine „Landesstrategie Green IT 2020“ entwickelt, die das Kabinett nun verabschiedet hat. Infrastruktur und Organisation der Landesverwaltung sollen nun für einen ressourcenschonenden Betrieb angepasst werden.

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Kommentar zu: Baden-Württemberg forciert umweltschonenden IT-Einsatz
11.08.2014 10:32

Stromverbrauch wie 25.000 Haushalte?
Was ist ein Haushalt? Mit 1, 2, oder 6 Personen?
Nichts Genaues ist statistisch nicht erfasst, das dortige Landesamt geht im Durchschnitt von 3.474 kW/h, rechnet aber lieber mit Joule.
Nimmt man Pi mal Daumen, wie das UM Stuttgart, 4.000 kW/h Jahresverbaruch eines Durchschnittshaltshalts in BW an, kommt man auf 100 Millionen kW/h. Betreibt die IT des Landes BW auch elektrische Schwimmbadbeheizung?

Green IT - war das nicht einmal schon vor 10 Jahren Werbeslogan eines sehr namhaften, führenden Herstellers in BW?


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nicht registrierter User


RE: Baden-Württemberg forciert umweltschonenden IT-Einsatz
13.08.2014 15:50

Die Landesverwaltung in Baden-Württemberg benötigt jährlich rund 85.000.000 KWh Strom. Wird der Verbrauch des statistischen Musterhaushalts in Deutschland als Basis herangezogen (3359 KWh)entspricht dies dem Verbrauch von rund 25.000 Haushalten.
http://www.musterhaushalt.de/durchschnitt/stromverbrauch/
Kurt Weissenbach, UM BW

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nicht registrierter User


RE: Baden-Württemberg forciert umweltschonenden IT-Einsatz
13.08.2014 16:42

Zunächst darf darauf hingewiesen werden, dass sich der Ausgangsartikel auf den angeblichen Stromverbrauch der IT (!) des Landes Baden Württenberg bezog - und nicht auf den gesamten Stromverbrauch der Verwaltung.

Wenn ich ein Hähnchen verspeise und Sie dabei zugucken, konsumieren wir beide statistisch je ein halbes Hänchen. Ähnlich sorgältig solten man auch mit den Datenquellen umgehen, wozu ich als einzig in Betracht kommende nur amtliche Statistiken berücksichtige, was in BW auch geschah, und mich nicht auf Privatveröffentlichungen wie die zitierte Quelle berufe.
Außerdem wäre es schön, wenn schon, dass die in Deutschland genormte Einheit auch korrekt geschrieben wird. Das sollte auch für eine Umweltbehörde gelten. Eine Investitionsentscheidung der öffentl. Hand sollte allerdings auch nicht auf Grundlage solcher Zahlenspielereien und Analysen anonymer Autoren in politischen Nachrichtenten basieren. Der bedeutendste und größte Lieferant von IT-Ausrüstungen in BW lieferte bisher doch keine ungebührlich stromfressenden Schrottmonster? Schon mal daran gedacht, tausende Bildschirmarbeitsplätze nicht 7 x 24 Stunden rund um die Uhr laufen zu lassen?

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