Thema: „Der Bürger gehört in den Mittelpunkt der Digitalisierung“

erstellt am: 06.12.2017 08:28

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Diskussion zum Artikel


Event-driven-Government
„Der Bürger gehört in den Mittelpunkt der Digitalisierung“


Der aktuelle eGovernment MONITOR hat gezeigt, dass die eGovernment-Nutzung in Deutschland nicht vorankommt. Zudem nimmt die Zufriedenheit der Bürger mit den angebotenen Diensten weiter deutlich ab. Bietet Event-driven-Government, das unser Autor, Dr. Johannes Bizer, Vorstandsvorsitzender der Dataport, vorschlägt, einen Ausweg?

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nicht registrierter User


Kommentar zu: „Der Bürger gehört in den Mittelpunkt der Digitalisierung“
06.12.2017 08:28

Hervorragender Artikel. Unterscheidet sich wohltuend von den Buzzwort-gespickten Erfolgsmeldungen, die man leider so oft zu diesem Thema findet. Es wird deutlich, wie wichtig eine Service-orientierte Vernetzung der Verwaltung untereinander einerseits und ein zentrales Bürgerkonto, das von der gesamten Verwaltung akzeptiert wird andererseits sind. Interessant finde ich auch den souveränen Umgang mit dem Datenschutz, dessen Hürden ja schon so manches interessante Projekt ausgebremst haben.
Nicht klar geworden ist mir allerdings, wozu ein Portalverbund (ich nehme an: Bürgerportal) benötigt wird. Für den Großteil aller Bürger ist Google der Einstiegspunkt. Google wird mich bei Eingabe meines Anliegens wie in anderen Lebenslagen auch in zwei bis drei Mausklicks zum richtigen Anbieter führen. Es ist völlig unnötig, über die Diensteanbieter der verschiedenen Verwaltungsebenen noch ein bündelndes Portal zu stülpen. Dieses wird wahrscheinlich sowieso kaum jemand nutzen.

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nicht registrierter User


RE: „Der Bürger gehört in den Mittelpunkt der Digitalisierung“
17.04.2019 15:21

Das Problem momentan ist, wenn digitalisiert wird ,dann wird an uns vorbei und damit ohne uns geplant.
Beispiel:
Anstatt der Krankenschein gleich automatisch beim Hausarzt, digital, zu der jeweiligen Krankenkasse gesendet wird, nein man brüstet sich damit seine eigene Abteilung digitalisiert zu haben indem man vom Kunden/Versicherten einen Scan des Krankenscheines auf dem vorher extra neu registrierten aok-account verwendet. wow wie einseitig immer auch Leistung ist. Hier zeigt sich einiges!
Und nebenbei erwähnt die nicht-monatliche Abrechnung der Krankenscheine,im Verletztengeld-Fall, birgt die Gefahr der Verschuldung des Versicherten. Dass dies einfach,seitens der Versicherungen und Verbraucherschützer geduldet wird empfinde ich als stark egoistisch und für letztere Gruppe recht blind.
lg der ehemalige Schlosser

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nicht registrierter User


RE: „Der Bürger gehört in den Mittelpunkt der Digitalisierung“
17.04.2019 15:30

Weiterhin sollte auch über die gesetzliche Pflichtversicherung nachgedacht werden. die Versicherungen besitzen hierdurch ein Monopol der Entscheidung. ich habe keine Wahl mehr ob ich kurz mit dem Versicherungsschutz pausiere, weil ich mir es nicht mehr leisten kann. Ich muss mir als Grundrecht herausnehmen dürfen ob Ja oder Nein zur Versicherung!

Vielen dank für`s lesen,
der ehemalige Schlosser

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