Thema: Hacker klauen 1,2 Millionen Datensätze aus dem Schengen-System

erstellt am: 17.01.2014 18:07

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Cyber-Sicherheit
Hacker klauen 1,2 Millionen Datensätze aus dem Schengen-System


Offenbar konnten sich vor zwei Jahren Hacker Zugriff zum Schengen-Informationssystem der EU verschaffen. Das bestätigte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnen­ministerium, Ole Schröder, auf Anfrage des Bundestagsabgeordenten Andrej Hunko. Hunko, Mitglied der Fraktion der Linken, fordert den Abbau von Vorratsdaten.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Hacker klauen 1,2 Millionen Datensätze aus dem Schengen-System
17.01.2014 18:07

und immer diese bösen Hacker!
Schon mal darüber nachgedacht, wer alles extern (prestataire de service) bei der EU-IT in Brüssel und Luxemburg schon Unterschlupf gefunden hat? Null Probleme auch für Kriminelle, wenn sie auf der richtigen Schiene eingeschleust werden.
Außerdem: Zu meiner Zeit gab es auch unter (politischen) Beamten Schlitzohren und eine Reihe von Korruptionsfällen. Und eine mir wohl vertraute IT-Abteilung befand sich im Gebäude des belgischen Geheimdienstes. Host mi?

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Hacker klauen 1,2 Millionen Datensätze aus dem Schengen-System
17.01.2014 18:09

Es besteht doch für sämtliche Unternehmen eine *sofortige* Informationspflicht, wenn Daten von Kunden abhanden gekommen sind. Gilt das dann nicht auch für Behörden?!

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nicht registrierter User


RE: Hacker klauen 1,2 Millionen Datensätze aus dem Schengen-System
17.01.2014 18:26

Behörden sind schon aus Eigeninteresse an der Schließung solcher Lücken aktiviert, falls man dies überhaupt merkt. Und um eigene Versäumnisse nicht gleich zugeben zu müssen, wird die Schuld gerne an Hacker abgeschoben. Übrigens, man kommt auch in deutschen Behörden als Externer relativ leicht zu Verschlußsachen, und bei weiten werden die Bestimmungen z.B. der BMWi-Sicherheitsüberprüfung nicht eingehalten! Mir persönlich als IT-Berater sind vertrauliche Daten beinahe überall in Behörden untergekommen ...

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nicht registrierter User


RE: Hacker klauen 1,2 Millionen Datensätze aus dem Schengen-System
20.01.2014 13:05

Der Artikel ist mE missverständlich.

Man kann im Schengen-System SIS II zwar Verbindungen zu Personen knüpfen, bei denen selbst keine Auffäligkeit besteht (insofern ein aktueller Bedarf bezweifelt werden könnte), aber das hat rein gar nichts mit den unter dem Schlagwort Vorratsdatenspeicherung bekannten verdachtslosen Aufzeichnung von Telekommunikationsdaten zu tun.

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