Thema: Mehr Luft zum Atmen für kommunale Rechenzentren

erstellt am: 28.09.2015 12:05

Antworten: 3

Diskussion zum Artikel


Bund erweitert Umsatzsteuerprivilegien für Kommunalbetriebe
Mehr Luft zum Atmen für kommunale Rechenzentren


Der Bundestag hat mit dem Protokollerklärungsgesetz eine Regelung beschlossen, die für kommunalen Betrieben interessante Regelungen enthält. Nach dem neuen § 2 b UStG werden Kommunalbetriebe künftig vermehrt von der Umsatzsteuer befreit.

zum Artikel

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Mehr Luft zum Atmen für kommunale Rechenzentren
28.09.2015 15:06

Der öffentliche Dienst mauert sich weiter in der Trutzburg ein:
- Mehrwertsteuersubventionen
- wegfallende Ausschreibungen
- Ausweitung angeblich hoheitlicher Aufgaben
Damit haben sich die Digitalisierungsboykotteure wider national durchgesetzt.
es wird überhaupt nicht mehr in Frage gestellt, warum in den USA viele tausend Behördenmitarbeiter ihre Postkröbchen bei Google oder Microsoft outgesourcet haben, aber in Deutschland Schutzgesetze von den Digitalisierungsboykotteuren kommen müssen, die deutsch national anders die IT organisieren als in der freien Welt üblich. Augen zu, Scheuklappen auf, öffentliche Verwaltung ovn der freien Welt abkoppeln. Deutsche Sonderbehandlung. So wird das nichts mehr. Man sieht ja, wie sich die Bürger, die nach DIVSI mit weit über 90% E-Business nutzen, sich mit Grauen nach D21 vom E-Government abwenden mit nachlassenden Nutzungszahlen im Drittel-Bereich. Der Vernunft keine Chance geben, der Steuerzahler zahlt es ja, wenn der Wettbewerb ausgeschaltet wird und die Basteleien subventioniert werden. Mit dem Beschluss sind dann auch die PPPs tot, oder wie der national Begeisterte und Sonderbehandelte sagt ÖPPs.

Antworten

nicht registrierter User


RE: Mehr Luft zum Atmen für kommunale Rechenzentren
30.09.2015 12:58

Toll! Das ist der Beweis: Die öffentliche Verwaltung weiß am besten, was die öffentliche Verwaltung braucht. Was die Bürger interessiert – interessiert nicht. Die öffentlich bezahlten IT-Spezialisten erfinden dann so wichtige Dinge wie De-Mail, die keiner braucht. Und in Zukunft 19 Proeznt billiger als die Wirtschaft, die dann nicht einmal an Ausschreibungen teilnehmen kann, denn die braucht die öffentliche Verwaltung auch nicht. Vielleicht sollte man die kommunalen Rechenzentren mit der Erfindung eines neuen Betriebssystems beauftragen. Das braucht nämlich auch keiner ...

Antworten

nicht registrierter User


RE: Mehr Luft zum Atmen für kommunale Rechenzentren
29.04.2016 08:20

Wenn ich schon Mehrwertsteuersubvention höre, dann stehen mir die Haare zu Berge. Die Mehrwertsteuerpflicht im kommunalen Bereich ist doch nichts anderes als das Hin- und Herschieben von Steuergeldern von der Kommune an den Bundesfinanzminister. Das geht alles zu Lasten der Bürger, die dies über höhere Gebühren, weil neuerdings umsatzsteuerpflichtig, bezahlen müssen.
Wenn Kommunen sich zu einem Zweckverband zusammenschließen, egal ob es um ein Rechenzentrum oder die gemeinsame Personalverwaltung geht, muss das steuerfrei sein, denn es werden keine Dienstleistungen für Dritte mit Gewinnerzielung erbracht.

Oder möchten Sie vielleicht, dass Ihre Steuerdaten von einem privaten Dienstleister verarbeitet und gespeichert werden, vielleicht Google?

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken