Thema: Digitalministerium rückt in weite Ferne

erstellt am: 26.09.2018 14:42

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Entscheidung
Digitalministerium rückt in weite Ferne


Ein Antrag der FDP-Fraktion auf Einrichtung eines eigenständigen Digitalministeriums wurde abgelehnt.

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Kommentar zu: Digitalministerium rückt in weite Ferne
26.09.2018 14:42

Das ist typisch wir haben und hatten immer Bundesrgierungen die keinerlei Bezug zur IT haben/hatten. Deutschland hat alles dermaßen verschlafen. Maschinenbau und Autoindustrie über alles. Letztere fliegt uns jetzt um die Ohren. Die Folgen haben unsere Kinder zu tragen. Wir überweisen lieber an die USA.

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Kommentar zu: Digitalministerium rückt in weite Ferne
26.09.2018 14:42

Deutschland bleibt im Bereich IT ein Entwicklungsland, besonders auf kommunaler Ebene stockt da vieles.

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RE: Digitalministerium rückt in weite Ferne
26.09.2018 15:02

Die Entscheidung war gut und weise! Wären doch zahlreiche Mitläufer, externe Berater und Nachplapperer arbeitslos oder zumindest noch überflüssiger geworden. Auch den Partnerfirmen und Personalverleihern gingen massenhaft hübsche Parallelaufträge verloren.

Hat man sich in den Parteien schon mal Gedanken gemacht, was seit einigen Jahrzehnten aus unseren Universitäten rauskommt? Bis auf wenige Ausnahmen Diplomarbeiten mit Luft gefüllt, abgekupferte Dissertationen, leichtfertig bestellte Honorarprofessuren. Auch die mit viel Stolz präsentierten Supercomputer aus den USA und Japan sind eine Schande bei den einst doch so erfolgreichen Pionieren. Man sollte noch die Subventionslisten des Bundes und der EU veröffentlichen, die belegen könnten, wieviele Millionen investiert werden in Forschung und wie wenig raus kommt...

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RE: Digitalministerium rückt in weite Ferne
26.09.2018 15:03

Ich sitze in Afrika, arbeitet weltweit und teilweise remote. Die einzigen Probleme gibt es mit und in Deutschland. Es ist schon peinlich wieweit Deutschland digital hinterher hinkt. Und was macht unsere Politik, denen ist alles egal solange sie sich gegenseitig für Unfähigkeit befördern können. Kann man die Politiker nicht umtauschen?

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RE: Digitalministerium rückt in weite Ferne
30.09.2018 12:56

Digitale Infrastruktur sollte als Gemeinwohlaufgabe eingeordnet werden und dazu wäre ein passendes Ministerium genau richtig.
Wer jetzt aber nur auf die Politiker verweist und von Unfähigkeit redet sollte auch mal in den Spiegel sehen. Wie oft in den letzten 10 bis 15 Jahren wurde doch von allen Seiten erklärt, welche Gemeinwohlaufgaben die Wirtschaft besser meistern kann als der Staat: Bahn, Straße, Gesundheitswesen, Sicherheit, Bildung, etc. Und das Ergebnis: In nahezu allen Bereichen hat sich die Infrastruktur verschlechtert und ist deutlich teurere geworden. Aus dem Blickwinkel des Gemeinwohl: Der Staat ist verpflichtet die Grundversorgung für Alle gleichermaßen bezahlbar zu sichern - hier klemmt es seit dem die Mähr der Privatisierung auf die Welt kam. Unter diesem Aspekt: Mehr als Schade, dass der Staat die Verantwortung für digitale Grundversorgung nicht wahrnehmen will !

Und noch ein Nachsatz: Nur auf unfähigen Politikern herumzuhacken ist nicht fair - die Vertreter der Wirtschaft sind oft auch nicht viel fähiger - zumindest was ihr Kenntnisse über Aufbau des Staatswesens, der Organisation und Funktion von Behörden, dem Haushaltswesen und der Beschaffung angeht. Viel zu wenige Unternehmen - vor allem im Mittelstand - investieren in Mitarbeiter mit unmittelbaren Verwaltungserfahrungen als Partner der Behörden. Nur das tiefe Verständnis von Staatsapparat und Verwaltung kann die Plattform für erfolgreiche Projekte sein - gleiches fordert die Wirtschaft ja auch von der anderen Seite für Innovation und Technologie. In dem fehlendendem Wissen um die jeweilig andere Seite liegt das eigentliche - generelle - Problem unserer Zeit. Ein Programm zum befristeten Austausch von Mitarbeitern zwischen Wirtschaft und Verwaltung könnte vielleicht erste neue Einsichten und Kenntnisse ermöglichen.

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