Thema: Kanzleramtsminister: Staatliche Digitalprojekte zu langwierig

erstellt am: 24.04.2019 08:53

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Großprojekte unterteilen
Kanzleramtsminister: Staatliche Digitalprojekte zu langwierig


Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) findet staatliche Digitalprojekte oft „zu groß und langwierig“. Die Regierung brauche mehr Start-up-Mentalität, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Als Beispiele nannte er die Gesundheitskarte oder die elektronische Bürgerakte.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Kanzleramtsminister: Staatliche Digitalprojekte zu langwierig
24.04.2019 08:53

Die Aufteilung in kleinere Felder ist seit Jahrzehnten ohnedies längst Praxis! Man sprach seinerzeit von Projekt-Atomisierung zwecks Umgehung langwieriger Vergabeverfahren mit öfftl. Ausschreibungen.
Aber dies dürfte dem Mediziner Braun wohl ebenso unbekannt sein wie die wahren Projektsituationen, in denen Externe, fälschlich meist auch Berater bezeichnet, den Ton angeben und so gut wie alle öffentlichen Großprojekte bis hin zu den Homepages zahlreicher Ministerien und Politiker beherrschen.
Fette Freihandvergaben bis zur Pensionsreife der Auftragnehmer und darüber hinaus führen naturgemäß nicht unbedingt zu raschen Projekterledigungen...

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nicht registrierter User


RE: Kanzleramtsminister: Staatliche Digitalprojekte zu langwierig
30.04.2019 15:02

Um aus dem oben beschriebenen Dilemma (Externe haben die Oberhand über öffentliche Großprojekte) heraus zu kommen, braucht es eine flexiblere Gehaltsstruktur im öD. Mit den TVöD Einstiegsgehältern (z.B. für Informatiker) wird man im aktuellen Wettbewerb um kluge Köpfe kaum punkten können. Unterm Strich werden marktüblich bezahlte IT - Fachkräfte sogar deutlich kostengünstiger sein, als ständig verlängerte Verträge mit Consultern, die sich durch langatmige Projekte ein Alleinstellungsmerkmal aufbauen konnten.

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