Thema: Polizei-Bodycams: wohin mit den Aufnahmen?

erstellt am: 08.04.2019 15:32

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Videoüberwachung
Polizei-Bodycams: wohin mit den Aufnahmen?


Seit Mitte März ist der Einsatz von Bodycams bei der Bayrischen Polizei erlaubt. Ihre Anwendung ist jedoch nicht unumstritten. Denn obwohl sie die Sicherheit der Beamten erhöhen, äußern Datenschützer ihre Bedenken. Im Folgenden ein Kommentar von Mario Ester, Director Public & Territory Sales Germany bei Suse, zur Datenspeicherung der Bodycam-Aufnahmen.

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Kommentar zu: Polizei-Bodycams: wohin mit den Aufnahmen?
08.04.2019 15:32

Wir sollten aufhören, der frei ausgelebten Hysterie von Datenschützern mehr Gewicht zuzuordnen als der Inneren Sicherheit oder der Gesundheit der Bürger (E-Health). Wenn Datenschützer Bedenken haben gegen eine BSI-zertifizierte Cloud in Deutschland mit verschlüsselten Daten haben, dann sollte sie Beweise führen, dass Speichern on Prmise im Polizeipräsidium sicherer sei, aber auch unter Berücksichtigung von Einbrüchen in öffentliche Netze, wie wir es im Bundeshack hatte. Ein durchgeknallter Datenschutz-Mitarbeiter vom LfDI in Stuttgart fordert nach dem Einbruch in eine schlampige gewartete Open Source Lernplattform des Bundes dann, dass Microsoft dringend aus der öffentlichen Hand verschwinden müsse und mehr Open Source eingesetzt werden müsse.
Eine andere Frage ist, ob wir das BSI nicht endlich trennen in Geheimdienstarbeit und Sicherheitsarbeit. Beides zusammen geht wegen des Interessenkonfliktes nicht.
Und bei den Bodycams müssen wir sicherstellen, dass die Aufnahmen in allen Strafverfahren genutzt werden können als Beweismittel.
Verschlüsselte Daten in deutschen Rechenzentren mit BSI-Zertifikat sind eher ein geringes Problem.

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