Thema: Beihilfe-App wird Erfolg bei Verwaltungsangestellten

erstellt am: 10.09.2019 10:53

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„Beihilfe Bund“
Beihilfe-App wird Erfolg bei Verwaltungsangestellten


43.0007 registrierte Nutzer stellen ihre Beihilfe-Anträge mithilfe einer App. Mit der vor kurzem eingeführten App „Beihilfe Bund“ können Beamte einen elektronischen Antrag auf Beihilfe stellen. Die Beihilfe ist eine Finanzielle Unterstützung von Beamten und deren Familie im Krankheits-, Geburts-, Pflege- oder Todesfall. Bereits 100.000 Anträge sollen gestellt worden sein.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Beihilfe-App wird Erfolg bei Verwaltungsangestellten
10.09.2019 10:53

Als Ex-DO-Angestellter und Ehemann einer Landesbeamtin begrüße ich ausdrücklich jede Vereinfachung des Beihilfeprozesses. Aber doch bitte nicht durch abfotografieren der Belege per Smartphone! Schon mal was davon gehört, das Sozialdaten (und darum geht es in der Regel bei Beihilfeanträgen) auf einem Smartphone nicht ausreichend geschützt sind? Das BSI gibt da sicher ein wenig Hilfe. Oder schonmal mitbekommen, dass Bildspeicher auf einem Smartphone (oder auch Dateien auf einem schlecht gesicherten PC) auch von anderen Stellen abgegriffen und (kriminell) verwendet werden können?
Wäre doch super, wenn sich der Dienstherr dazu ausreichend Gedanken machen würde und Lösungen nutzt, die diese Schwachstellen gar nicht haben! Digitalisierung der Beihilfe ohne Beigeschmack und auch noch rechtssicher.....

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nicht registrierter User


RE: Beihilfe-App wird Erfolg bei Verwaltungsangestellten
12.09.2019 10:01

Habe dieses Jahr zum ersten Mal eine Landes-Beihilfe-App genutzt und bin durchaus zufrieden damit.
Die App ist nur nach einem, zugegeben etwas umständlichen Registriegungs- und Bestätigungsprozess nutzbar. Für die erste Nutzung musste man ersteinmal den Loginbrief/Bestätigung über die erfolgreiche Registrierung abwarten. Der Medienbruch stellt hier eine zusätzliche Sicherheitshürde dar. Bei jeder weiteren Nutzung muss man sich über ein Passwort authentifizieren.

DIe Belege/Rechnungen werdne nur innerhalb der App vorgenommen und aufbewahrt. In der normalen Galerie des Smartphones tauchen diese nicht auf, so kann selbst bei einem gestohlenem Smartphone niemand etwas damit anfangen.

Ich hoffe doch stark, dass andere Entwickler von Bundes- oder Landes-Beihilfe-Apps ähnlich sensibel und vorsichtig mit den Daten umgehen.

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