Thema: Vorratsdatenspeicherung für Kassen und Wirtschaft?

erstellt am: 02.09.2014 14:04

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The never ending story: Die elektronische Gesundheitskarte“
Vorratsdatenspeicherung für Kassen und Wirtschaft?


Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist der Zugangsschlüssel zu den Daten von Millionen Menschen. Seit mehr als zehn Jahren wollen Politik, Krankenkassen und IT-Wirtschaft die weltweit größte IT-Struktur schaffen, mithilfe der eGK alle Medizindaten zentral speichern und für zwei Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen zugänglich machen.

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woksoll





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Kommentar zu: Vorratsdatenspeicherung für Kassen und Wirtschaft?
02.09.2014 14:04

Ich sage es ja ungern, aber auch hier haben wir ein spezielles deutsches nationales Problem. In Dänemark gibt es seit Mitte des letzten jahrzehntes eine national vernetzte Gesundheitswirtschaft (von IBM gebaut www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=3939) .

In UK hat das National Health System den Aufbau einer Riesenvernetzung von Ärzten, Krankenhäusern, ambulanten Diensten und anderen Akteuren (von Accenture et al. in den Teich gesetzt) abgebrochen, aber anonymisierte Patientendaten als Open Data freigegeben. Ein Beispiel, das ich gesehen ahbe, war die geografische Analyse, wo Generika und wo Originalmedikamente verschrieben werden, was z.B.. für die Krankenkassen eine Hilfe ist, zur Analyse, warum manche teure Medikamente und manche billige mit gleichen Wirkungsstoffen verschreiben. Man hat mir auch gezeigt, wie man die statistischen Zellen so lange vergrößert hat, dass man nicht nur nicht auf den Patienten sondern auch nicht auf den verschreibenden Arzt rückschliessen kann.

Aber in Deutschland passiert nichts: 2006 sollte geliefert werden es wird aber nur gelabert. Wenn man keine Böcke hat auf besserer Gesundheitsversorgung wie ihier im Artikel die Ärzte, dann sollte man auch aufhören, Milliarden sinnlos auszugeben oder wie in England die Gesundheitsversorgung verstaatlichen. Im Bereich der Telemedizin sind die Engländer sowieso viel weiter als unsere Verhinderungskünstler, wie ich in der chicen britischen Botschaft in Berlin schon vor Jahren lernen durfte.

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