Thema: Wichtige Antworten zur TR-Resiscan

erstellt am: 08.10.2015 13:17

Antworten: 3

Diskussion zum Artikel


Ersetzendes Scannen – sicher, wirtschaftlich, pragmatisch
Wichtige Antworten zur TR-Resiscan


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in der „BSI TR-03138 RESISCAN“ Vorgaben für das ersetzende Scannen festgeschrieben. Die technische Richtlinie bietet eine gute Orientierung für die Erstellung beweiskräftiger Digitalisate.

zum Artikel

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Wichtige Antworten zur TR-Resiscan
08.10.2015 13:17

Kommentare zur #ResiScan:
Ulrich Kampffmeyer Schon wieder die Resi... http://bit.ly/RESI-Scan
Wolfgang Ksoll Resiscan ein Produkt von Digitaliserungsboykotteuren? http://bit.ly/RESIscan
Iwo Sigmund Resiscan - hätte man besser nichts gesagt http://bit.ly/RESIscan
Ceterum censeo Carthaginem (QES, De-Mail, TR-ESOR, TR-ResiScan usw.) esse delendam!
Dr. Ulrich Kampffmeyer
www.PROJECT-CONSULT.com

Antworten

nicht registrierter User


RE: Wichtige Antworten zur TR-Resiscan
14.10.2015 16:51

Resiscan, QES, TR-ESOR, eIDAS ... aktuell gibt es bei uns im Blog zwei sehr interessante Diskussionsstränge zum Thema:
http://bit.ly/Resiscan-Kritik
http://bit.ly/BfH-Signatur
Wir freuen uns auf weitere Diskussionsbeiträge.

Antworten

nicht registrierter User


RE: Wichtige Antworten zur TR-Resiscan
17.10.2015 14:43

Wozu der Aufwand ? Ich bin in einem Ministerium zuständig für den Betrieb und die Weiterentwicklung der elektronischen Akte. Die Anforderungen, die TR-Resiscan & Co. stellen, lassen zurzeit nur eine wirtschaftliche Antwort zu: Finger weg vom ersetzenden Scannen. Infolgedessen wird es bei uns auch nicht praktiziert. Nach dem Einscannen werden die Papierunterlagen weggelegt und nie wieder angeschaut. Sie sind im Prinzip - durch eine grobe chronologische Ordnung - wieder auffindbar, aber bislang gab es noch keinen Fall, in dem das erforderlich gewesen wäre.
Mir ist bislang auch kein Fall bekannt geworden, in dem eine dem Anschein nach ordentlich geführte elektronische Akte in ihrem Beweiswert angezweifelt worden wäre. Der einzig mir bekannte Fall betrifft das BAMF in Wiesbaden, bei dem es dem Vernehmen nach allerdings auch zu gravierenden handwerklichen Fehlern beim Scannen gekommen war. Hier war die fehlerhafte Aktenführung (schwarz/weiss - Scan von Farb-Fotos) so offensichtlich, dass das Gericht diese Form der Aktenführung rügen musste.
Für mich sind diese Verfahren um die beweiswerterhaltende Speicherung von gescanten Papieren nichts anderes als der Versuch, Geschäft mit den entsprechenden nur national bedeutsamen IT-Systemen zu generieren.
Im Übrigen geht das Aufkommen von gescanten Dokumenten - zumindest in unserem Haus - immer mehr zurück. Rein digitale Dokumente stellen mittlerweile mengenmässig den weit überwiegenden Anteil dar. Insofern stirbt diese Spinnerei hoffentlich bald ganz von selbst aus.

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken