Thema: Der weite Weg der Dorothee Bär zum „starken Digitalland“

erstellt am: 07.03.2018 07:38

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Deutschland spielt bei Digitalisierung nicht in Champions League
Der weite Weg der Dorothee Bär zum „starken Digitalland“


Die Ambitionen sind hochgesteckt: Deutschland soll sich zu einem „starken Digitalland“ entwickeln, heißt es im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Vor allem die designierte Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CSU), hat sich die Fortschritte bei der Digitalisierung zur persönlichen Aufgabe gemacht.

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Kommentar zu: Der weite Weg der Dorothee Bär zum „starken Digitalland“
07.03.2018 07:38

„Könnten Daten deutscher Patienten mit weltweiten Datenbanken abgeglichen werden, wäre eine Diagnose oft schneller da, als sie zehn Ärzte stellen können.“
Da sieht man leider schon, wohin der Zug fahren soll - Aufweichung des Datenschutzes und Benutzung von Krankheitsdaten. Kein Lobbyist der Pharmaindustrie könnte es treffender formulieren. Ein Staat, der noch nicht einmal seine eigenen Daten schützen kann, verlangt vom Bürger, dass er persönlichste Daten über seine Gesundheit preisgibt.
Höchstwahrscheinlich in einem vom Microsoft verseuchten und jederzeit angreifbaren System.

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RE: Der weite Weg der Dorothee Bär zum „starken Digitalland“
08.03.2018 03:19

Das klingt wie das Märchen mit Dornröschen, wäre nicht der Kontroll-Verlust des Staates über die Infrastruktur der Netze. Das kann die Blasen werfende Regulierungsbehörde genauso wenig kaschieren wie das BSI eine seiner Sicherheitsvorschläge umsetzen. Wenn Deutschland Digitalisierung auch noch ausschreibt, ist die CSU bis zur Realisierung längst abgewählt und ich im Ruhestand und ausgewandert. Ich wünsche gutes Gelingen!
Peter Walden, WALDENdigital

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Kommentar zu: Der weite Weg der Dorothee Bär zum „starken Digitalland“
30.03.2018 11:51

Es wird nichts -
es kann nichts werden, weil die politischen Entscheider noch immer scheinbar begriffen haben, begreifen können oder wollen, was gesellschaftliche Digitalisierung für unser Land wirklich bedeutet und erfordert.
Wer weiterhin glaubt ein Glasfaserkabel im Keller ist die Lösung aller Probleme, der hat noch nicht viel von der Digitalwirtschaft verstanden. Die hilflosen Vorschläge zur Aufweichung der Persönlichkeitsrechte und informellen Selbstbestimmung als Lösung zur Entwicklung des Landes als Vorzeigenation für Digitalisierung zu entwickeln können dem mündigen Bürger nur gruseln.
Der Umgang und die weichen Reaktionen in Reaktion auf den aktuellen Datenskandal von Facebookdaten sind nicht gerade vertrauensfördernd. Solange die Politik zahm wie ein Stubentiger für den Schutz der Daten der Bürger und die Wahrung der Grundwerte in einer digitalen Welt eintritt, kann sich die Digitalwirtschaft auf weiterhin glänzende Geschäfte mit den Bürgerdaten freuen.
Es bleibt die Hoffnung auf weiterhin viele Whistleblower die mit ihren mutigen Informationen über Datenverstöße und Sicherheitslecks dafür sorgen, dass die politischen Entscheidungsebenen weiter unter Druck geraten, denn Druck ist ein wesentlicher Teil einer Reaktion - lernt jeder schon im Chemiegrundkurs .

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