Thema: Blaupause mit Lücke

erstellt am: 16.02.2019 08:37

Antworten: 3

Diskussion zum Artikel


Nutzerorientierung in der OZG-Umsetzung
Blaupause mit Lücke


„In Deutschland kommt eGovernment weiterhin nur schwer in die Gänge“. So oder so ähnlich beginnen in der Regel die Beiträge zur Lage der Online-Verwaltung im Land. Wir werden in diesem Artikel die guten Ansätze in den aktuellen Digitalisierungsbemühungen hervorheben und zeigen, wie die gewünschte Nutzerorientierung in der Entwicklung digitaler Verwaltungsleistungen konsequent zu Ende gedacht werden kann.

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geowa1956





dabei seit: 20.02.2019

Beiträge: 1

Kommentar zu: Blaupause mit Lücke
20.02.2019 13:22

Wer kann mir mehr Informationen zum Thema Customer-Journey-Framework geben ?

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nicht registrierter User


RE: Blaupause mit Lücke
20.02.2019 13:55

Das klingt alles wunderbar und optimal - aber leider nur in der Theorie!

Wie soll eine kleine Kommunalverwaltung alle aktuellen Themen nach Schema F durchexerzieren, um dem Kunden, der das kommunale Dienstleistungsportfolio durchschnittlich ein- bis maximal zweimal im Jahr in Anspruch nimmt, die optimale Customer-Journey zu bieten? Da muss man doch erst ein zigfaches an IT/Orga-Experten-Zeit investieren, die man ansonsten für die analoge Bearbeitung einsetzen müsste.

Hier sind bezahlbare (!) Standard-Lösungen gefragt. Die kann aber kein Anbieter liefern, weil sich die öffentlichen Einrichtungen immer noch einen riesigen Software-Zoo mit vielen kleineren oder größeren Insel-Lösungen leisten.

Insofern sollen doch bitte das Land (einige machen es bereits) und der Bund vorarbeiten und den nachgeordneten Behörden solche Standards anbieten. Diese Angebote werden dann - Praxisnähe vorausgesetzt - auch mit Sicherheit von Kommunen und anderen Behörden angenommen.

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nicht registrierter User


RE: Blaupause mit Lücke
24.02.2019 12:36

Es ist wie immer: Wohlfeile, wohlgesetzte Worte ohne jegliche Perspektive auf praktische Umsetzbarkeit. Das alles klingt wie die Diskussionen, die zu Beginn der 2000er Jahre geführt wurden und die uns auch nicht einen Schritt weiter gebracht haben im Hinblick auf eine durchgehende elektronische Bearbeitung von Prozessen mit Blick auf eine Transaktionsorientierung.

Vielleicht sollte man das ganze mal etwas kleiner angehen. Außerdem könnte es hilfreich sein, diejenigen zu fragen, die Dienstleistung der öffentlichen Verwaltung in Anspruch nehmen. Ich denke dabei an alle sozialen Schichten. Dann wird sehr schnell deutlich werden, dass komplexe Anwendungen auf wenig Akzeptanz stoßen werden.

Solange wir die Fragen der Schriftformerfordernis nicht in einer Weise lösen, die es Gelegenheitsnutzern möglich macht, sie unproblematisch zu nutzen, solange können wir über Online-Dienstleistungen reden wie wir wollen. Wir werden nicht weiterkommen.

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