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Bundeshauptstadt öffnet digitale Datenbestände FOKUS entwirft für Berlin Deutschlands erstes Open-Data-Portal

Redakteur: Manfred Klein

Berlin erlaubt als erste deutsche Stadt den Zugang zu Datenbeständen der Öffentlichen Hand über ein eigenes Webportal. Vorläufig noch im Pilotbetrieb können Bürger und Wirtschaft Verwaltungsdaten abfragen und für internetbasierende Anwendungen und mobile Applikationen weiterverwertet.

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Berlins CIO, Dr. Hans-Ulrich Freise, punktet mit einem Open-Date-Portal
Berlins CIO, Dr. Hans-Ulrich Freise, punktet mit einem Open-Date-Portal
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den bereitgestellten Informationen gehören Statistiken, Umwelt- und Geodaten sowie Zahlen aus den Bereichen Haushalt, Wirtschaft und Verkehr. Es werden ausschließlich Daten veröffentlicht, die nicht personengebunden oder sicherheitsrelevant sind.

Die Plattform wurde im Rahmen des Projektes ServiceStadt Berlin – „Von der öffentlichen zur offenen Verwaltung“ umgesetzt. Die Entwicklungsarbeit leistete das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS.

FOKUS begleitet die Entstehung des Portals seit dem Projektstart. Ausgangspunkt war eine Vorstudie, in der zunächst die Prozesse der Datenbereitstellung analysierten sowie Chancen und Risiken bewertet wurden. In der bis Jahresende laufenden Pilotphase ist das Berliner Forschungsinstitut nun für die Konzeption, den Entwurf und die Spezifikationen zur Realisierung des Datenregisters verantwortlich. Daneben stellt FOKUS den Projektpartnern – der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und dem Stadtportal BerlinOnline – seine Expertise rund um das Thema Open Data bezüglich des organisatorischen, geschäftlichen, rechtlichen und technischen Umgangs mit offenen Daten zur Verfügung.

mk

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