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Modellprojekte gesucht Förderung deutscher Smart Cities

| Autor: Susanne Ehneß

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) will die Planung und Umsetzung digitaler Strategien für Kommunen fördern.

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Das BMI ist auf der Suche nach Smart-City-Modellprojekten
Das BMI ist auf der Suche nach Smart-City-Modellprojekten
(© AndSus - stock.adobe.com)

Das BMI hat bekannt gegeben, kommunale Smart-City-Modellprojekte fördern zu wollen. Insgesamt sollen etwa 50 Projekte mit rund 750 Millionen Euro über zehn Jahre unterstützt werden, die ersten zehn Projekte sollen im Rahmen eines Wettbewerbs ausgelotet werden. Wie das BMI bekannt gab, stehen allein für das Jahr 2019 rund 170 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung.

Lebensqualität

„Die Modellprojekte sollen integrierte Konzepte entwickeln und erproben, wie die Lebensqualität der europäischen Stadt in die digitale Zukunft übertragen werden kann“, heißt es aus dem Innenministerium. Dabei sollen räumliche Fragen aufgegriffen werden wie:

  • Was sind künftig zentrale Standortfaktoren für Unternehmen und Fachkräfte?
  • Brauchen wir zukünftig noch Gewerbegebiete, wie wir sie heute kennen und bauen?
  • Wie beeinflussen digitale Geschäftsmodelle den öffentlichen Raum?
  • Wie sehen attraktive Lern- und Arbeitsorte der Zukunft aus?
  • Wie verändert das neue Arbeiten und Wirtschaften den Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden?

„In den Städten und Gemeinden trifft die Digitalisierung auf den Alltag der Menschen, daher sind sie ein idealer Ort, um den digitalen Wandel aktiv zum Nutzen der Menschen und gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft zu gestalten“, so das BMI.

Smart City Charta

Grundlage für die Modellprojekte ist die Smart City Charta von 2017, die Kommunen sollen ihre Leitlinien und Empfehlungen als Ausgangspunkte nutzen.

Projektaufruf

Der Projektaufruf soll im März 2019 veröffentlicht werden.

Weitere Infos zu den Smart-City-Aktivitäten des BMI finden Sie online HIER.

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