BMF Österreich stellt SAP-Systeme mit SNP auf neue Budgetstruktur um

Fit für wirkungsorientierte Verwaltungsführung

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Vollautomatische Umstellungen

Für eine reibungslose SAP-Migration holte das BRZ im Auftrag des Finanzministeriums das Heidelberger SAP-Beratungs- und Software-Haus SNP an Bord. Das BRZ ist der IT- und Kommunikationsdienstleister der österreichischen Bundesverwaltung. Die SNP war in diesem Projekt durch die österreichische Tochtergesellschaft SNP EINS vertreten. Sie hatte mit ihrer speziellen SNP-System-Landscape-Optimization-Methode (SNP SLO) überzeugt: Denn diese erwies sich als schneller, sicherer, flexibler und preisgünstiger als andere Migrationsansätze.

Vergleichbare Verfahren setzen auf der SAP-Anwendungsebene an. Sie hätten aufwendige manuelle Anpassungen der Daten an die neuen SAP-Systeme erfordert und hohe Fehlerhäufigkeiten aufgewiesen. SNP SLO hingegen greift direkt auf die Datenbanken zu. Herzstück ist die SNP Technical Conversion Workbench (SNP TCW), die vordefinierte Regelwerke für SAP-Umstellungen enthält. An die individuellen Kundenanforderungen angepasst, ermöglichen diese Regeln eine vollautomatische Umstellung beliebig großer Datenmengen.

Bewährte Systematik

Die SNP-Berater führten die SAP-Multimandanten-Migration beim Finanzministerium nach der bewährten SNP-SLO-Systematik durch. Dabei wurden sie von einem Team des BRZ unterstützt. Zunächst wurden die bestehenden Budgetstrukturen analysiert, ebenso die Zusatzanforderungen, die sich für Spezialthemen wie Förderaufträge, Daueranordnungen und das Splitting von Buchungs- und Finanzkreisen ergaben. Für jeden Mandanten wurden rund 30 Selektions- und 70 Umsetzungsregeln definiert und von den SNP-Spezialisten mithilfe der SNP TCW umgesetzt. Betroffen waren rund 30 SAP-Objekte, darunter Debitoren, Kreditoren, Kostenstellen, Anlagen und Materialstämme.

Nach mehreren Testläufen wurden die SAP-Mandanten einzeln umgestellt, und zwar jeweils an einem Wochenende. Dabei kam es zu keinerlei ungeplanten Systemstillständen, die Ausfallzeiten waren auf ein Minimum beschränkt. Danach konnten die Nutzer sofort produktiv auf den neuen Mandanten arbeiten. Sie wurden durch das Projekt in ihrer täglichen Arbeit nicht beeinträchtigt.

Zeit- und Budgetplan eingehalten

„Obwohl umfangreiche und komplexe Systemänderungen durchgeführt wurden, beanspruchte das gesamte Projekt nur sechs Monate. Wir konnten alle – zum Teil sehr zeitkritischen – Meilensteine in time and budget problemlos einhalten“, zieht Christian Ihle Bilanz. „Die SNP TCW erlaubt eine hohe Migrations-Performance.“ Darüber hinaus bot das Werkzeug den Vorteil einer hohen Flexibilität und der Einstellung bis hinunter auf die Ebenen sehr feiner Granulate.

Mit der Neustrukturierung der SAP-Infrastruktur ist die Voraussetzung für die systemtechnische Umsetzung der kommenden Haushaltsrechtsreform 2013 geschaffen; gleichzeitig wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Christian Ihle zieht eine positive Bilanz: „Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern von BMF, BRZ und SNP konnte die umfangreiche SAP-Multimandaten-Migration kurzfristig, systemschonend und effizient umgesetzt werden. Die SNP kombinierte in diesem SLO-Projekt Kompetenz und Erfahrung mit der Sicherheit und Transparenz der SNP TCW.“

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