Der Landkreis Fürth wechselt in die kommunale Doppik

Finanzmanagement aus einer Hand

19.03.2009 | Redakteur: Gerald Viola

Die voraussichtliche Verbreitung der Doppik in den Kommunen in Bayern und der Bundesrepublik bis Jahresende Quelle: AKDB © eGovernment Computing
Die voraussichtliche Verbreitung der Doppik in den Kommunen in Bayern und der Bundesrepublik bis Jahresende Quelle: AKDB © eGovernment Computing

Doppik in ganz Bayern auf dem Vormarsch

Das Unternehmen: „Das Produkt OK.FIS Doppik der AKDB wird mehr und mehr zur bevorzugten Software der bayerischen Kommunalverwaltungen, die von der Kameralistik in die Kommunale Doppik bereits gewechselt haben oder beabsichtigen, dies im nächsten Jahr zu tun.“

Seit dem Start des Modellprojekts in Königsbrunn haben ab Januar 2005 bundesweit mehr als 80 Kommunalverwaltungen, davon 44 Kommunen in Bayern, aber auch große Rechenzentren in NRW und Niedersachsen, auf OK.FIS Doppik umgestellt. Man kann also von einem etablierten Verfahren sprechen. Die Rechtslage stabilisiert sich weitgehend, deshalb konnte der Einführungsprozess standardisiert werden. Entsprechende Schablonen und Voreinstellungen sorgen für einen reibungslosen und raschen Umstieg.

Mehrere Kunden gehen bei der Umstellung schrittweise vor. So wird als Einstieg in die Doppik vorab mit der Vermögenserfassung und Bewertung durch das Modul von OK.FIS VMB begonnen. Hier hat die AKDB bereits mehr als 200 Kommunen mit der Software für die Vermögensbuchführung versorgt. Über Verbundprojekte oder auch individuell führt die AKDB in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern das doppische Verfahren ein. Interessenten bietet die AKDB bereits im Vorfeld eine kompetente Umstiegsberatung an.

Eine andere Alternative ist ein Teilumstieg auf die Doppik mit einem Kommunalunternehmen. Hier wird innerhalb der Verwaltung im Kernbereich weiter nach der Kameralistik Buch geführt, während das Kommunalunternehmen bereits doppisch bucht. Mit dieser Mischform tasten sich einige Kommunen allmählich an die Doppik heran. Dieses Vorgehen hat sich bereits bei einigen Verwaltungen bewährt und erleichtert den Umstieg insgesamt. Hier zeigt sich einer der Vorteile von OK.FIS: Durch die Aufteilung auf unterschiedliche Mandanten ist der parallele Betrieb von Kameralistik und Doppik innerhalb einer Verfahrensinstallation möglich.

Insgesamt kann das bayerische Softwarehaus im Bereich Doppik eine stattliche Anzahl von Installationen und Verwaltungen im Echtbetrieb aufweisen. Von den insgesamt etwa 55 Doppik-Verwaltungen in Bayern hat die AKDB mit einem Anteil von 44 betreuten Verwaltungen in diesem Marktsegment die Marktführerschaft in Bayern übernommen. Weitere etwa 200 Kommunen befinden sich mit Unterstützung der AKDB in der Vorbereitungsphase.

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