Der Landkreis Fürth wechselt in die kommunale Doppik

Finanzmanagement aus einer Hand

19.03.2009 | Redakteur: Gerald Viola

Die voraussichtliche Verbreitung der Doppik in den Kommunen in Bayern und der Bundesrepublik bis Jahresende Quelle: AKDB © eGovernment Computing
Die voraussichtliche Verbreitung der Doppik in den Kommunen in Bayern und der Bundesrepublik bis Jahresende Quelle: AKDB © eGovernment Computing

Ende November 2008 setzten Landrat Matthias Dießl und der AKDB-Vorstandsvorsitzende Alexander Schroth mit einer feierlichen Vertragsunterzeichnung einen weiteren Meilenstein in der langjährigen Zusammenarbeit des Landkreises Fürth mit der AKDB. Das Landratsamt Fürth wird beim Wechsel in die kommunale Doppik nun von der AKDB betreut.

Beim Umstieg auf das Neue Kommunale Finanzwesen in Bayern (NKFW) stellt die AKDB den Kommunen mit OK.FIS Doppik eine Softwarelösung für eine output- und produktorientierte, doppische Haushaltswirtschaft zur Verfügung. Die mit der Umstellung betrauten Mitarbeiter werden ebenfalls von der AKDB geschult, um so vor Ort in der Gemeinde den Umstieg erfolgreich durchführen zu können.

Der Landkreis Fürth hatte im Herbst entschieden, zukünftig die kommunale Doppik zum 1. Januar 2010 gemeinsam mit der AKDB und deren Software OK.FIS einzuführen. Bei OK.FIS Doppik ist die staatliche Kostenverwaltung eingebunden. Besonders verwaltungsfreundlich: Der Landkreis kann wie bisher alles in einem Verfahren abwickeln. Moderne Verwaltungssoftware bietet messbaren Kundennutzen. Das sieht das Unternehmen als Grund, warum die Anzahl der Kommunen wächst, die bei ihrem Umstieg in die Doppik von der AKDB betreut werden.

Das Landratsamt mit Sitz in Zirndorf und die AKDB sind zwischenzeitlich Vertragspartner in einer Reihe anderer Softwareanwendungen für unterschiedliche Aufgaben. Die Zulassungsstelle wird mit OK.VORFAHRT betreut, das Jugendamt arbeitet mit OK.JUG, das Sozialamt mit OK.SOZIUS, das Ausländeramt setzt OK.VISA ein, das Hauptamt das Personalwirtschaftssystem OK.PWS, nur um einige Beispiele zu nennen. Die hohe Integration der Verfahren der OK.Familie untereinander erleichtert den Datenaustausch zwischen den Verfahren. Die meisten Programme sind über Schnittstellen mit dem Finanzverfahren OK.FIS verbunden.

Für die Mitarbeiter des Landkreises ist die Umstellung vom derzeitigen kameralen Verfahren OK.FIS-HKR auf das doppische Modul OK.FIS Doppik keine gravierende Veränderung. Die neue Oberflächenführung ist ebenso benutzerfreundlich gestaltet wie beim kameralen HKR-Modul. Nach erfolgreicher Einführung der Doppik ist zusätzlich auch die Umstellung der Kosten- und Leistungsrechnung auf das Modul OK.FIS KLR der AKDB geplant.

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