Faktencheck zur Bundestagswahl Facebook will Fake News einen Riegel vorschieben

Autor / Redakteur: dpa / Ira Zahorsky

Zum Start der heißen Phase im Bundestagswahlkampf hat Facebook einen Ausbau seiner Kampagne gegen Falschinformationen vorgestellt. Außerdem werden Faktenchecks auf WhatsApp ermöglicht.

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Keine Fake News bei Facebook: Das Social-Media-Unternehmen will mit diversen Kampagnen den Faktencheck zur Bundestagswahl ermöglichen.
Keine Fake News bei Facebook: Das Social-Media-Unternehmen will mit diversen Kampagnen den Faktencheck zur Bundestagswahl ermöglichen.
(© Bits and Splits - stock.adobe.com)

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und mehreren Medienunternehmen startet Facebook eine Kampagne, mit der die Medienkompetenz der Bürger erhöht werden soll. Das Unternehmen will damit Manipulationsversuche und Fake News im Vorfeld der Bundestagswahl erschweren, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin an. Dazu gibt es erstmals Angebote, die sich speziell an ältere und jüngere Nutzer richten. „Wir geben dort praktische Hinweise darauf, wie Falschnachrichten identifiziert werden können und verlinken auf die Website der Bundeszentrale ‚Du hast die Wahl‘“, erklärte das Unternehmen.

Instagram-Kampagne für Jüngere

An jüngere Nutzer richtet sich eine Instagram-Kampagne der unabhängigen Faktenchecker von „Correctiv“. Sie beinhaltet ebenfalls Tipps, wie man Falschinformationen erkennen und melden kann. Gleichzeitig soll aber auch grundlegendes Wissen zur Wahl vermittelt werden.

Videoserie für Ältere

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und Dagmar Hirche, Unternehmerin und Gründerin des Vereins „Wege aus der Einsamkeit“, will Facebook zum Thema Falschinformationen eine dreiteilige Videoserie präsentierten. Sie soll sich speziell an ältere Nutzer richten. Dabei wird ein Mitglied des dpa-Faktenchecker-Teams Ratschläge zum Umgang mit Falschinformationen aus den Bereichen Politik, Nachrichten und Gesundheit geben.

Faktencheck auf WhatsApp

Für den Ausbau seines Faktencheck-Programms kooperiert Facebook auch mit der französischen Nachrichtenagentur AFP, um Faktenchecks auf WhatsApp anzubieten. Dazu wird Facebook die technische Schnittstelle des Chat-Dienstes, die Whatsapp-Business-API, für die Faktenchecker von AFP und „Correctiv“ öffnen. Dabei können von Desinformation betroffene Menschen eine Nachricht die Faktenchecker schicken und erhalten dann eine Überprüfung der behaupteten Fakten zurück.

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