Einführung der E-Akte im Robert-Koch-Institut

30.09.2013

Mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) arbeiten bereits seit 2012 zwei Behörden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erfolgreich mit der Fabasoft eGov-Suite.

Basierend auf dieser Referenzlösung hat mit Juni 2013 auch das Robert Koch-Institut (RKI) den Pilotbetrieb für die E-Akte gestartet. Das BMG hat seit 2010 einen Lizenzrahmenvertrag mit Fabasoft. Daraus resultierte als Referenzprojekt die Einführung der elektronischen Vorgangsbearbeitung mit der Fabasoft eGov-Suite bei PEI und BfArM. Auf Basis dieser sehr erfolgreichen Referenzlösung startete nun im Juni der Pilotbetrieb im Robert-Koch-Institut in Sachen E-Akte und Dokumentenmanagement. Auch der Lösungsbereich E-Collaboration steht beispielsweise für Mitarbeiter im wissenschaftlichen Bereich zur Verfügung. Schritt für Schritt wird in den nächsten Monaten das Rollout in weiteren Abteilungen und Referaten weitergeführt. Nach dem kompletten Rollout werden im RKI bis zu 1000 Benutzer mit der Fabasoft eGov-Suite arbeiten.

Folgende Ziele wurden für die Einführung gesetzt:

  • Einführung der E-Akte
  • Einführung eines elektronischen Dokumentenmanagements
  • Ablösung der Registratur auf Papierbasis
  • Einführung der elektronischen Vorgangsbearbeitung

Eine Besonderheit des Projekts ist die dreigeteilte Zugriffsteuerung der elektronischen Vorgänge. Diese kann

  • offen – im ganzen RKI können die Metadaten und Inhalte der Vorgänge eingesehen werden;
  • organisationsbezogen – auf Ebene der Organisationseinheit können die Metadaten und Inhalte der Vorgänge eingesehen und bearbeitete werden
  • benutzerdefiniert – nur explizit definierte Benutzer erhalten Zugriff auf die Vorgänge

erfolgen.