Sicherheit für den Microsoft Sharepoint Server

Evangelische Kirche scannt den Datenstrom

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Virenschutz „zwischen“ statt „auf“

Microsoft SharepointServer, als Instrument für die effiziente Strukturierung von Informationsflüssen bei verteilten Standorten ausgesprochen hilfreich, kann aber auch als Drehscheibe für die Malware-Ausbreitung fungieren. Nun war die IT-Abteilung der EKKW nicht die erste IT-Abteilung, der sich die Frage nach einem passenden Malwareschutz für Microsoft SharePoint Server stellte. Entsprechende Produkte werden von nahezu allen Herstellern von Antimalware-Lösungen angeboten.

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„Wir hatten allerdings recht ungewöhnliche Anforderungen an die Lösung“, präzisiert Heiko Altmann, Systemadministrator bei der EKKW und verantwortlich insbesondere für alle Server, den Virenschutz und VMWare. „Sie sollte nicht auf dem Server arbeiten, sondern davor, als eine Art Filter, der den Datenstrom beim Upload in die Datenbank des Sharepoint Servers und möglichst auch beim Download auf Malware scannt.“

Denn wenn es trotz aller Schutzmaßnahmen doch zu einer Infektion auf Microsoft SharePoint Server komme, lasse sich der Virus nur mit hohem Aufwand wieder entfernen. Die Zeit dafür sieht Altmann erheblich besser in andere Aufgaben investiert.

Einfach war die Suche nach einer passenden Lösung mit dieser Anforderung nicht: Da Schutzlösungen herkömmlicherweise entweder auf dem Server oder auf dem PC arbeiten, war die Auswahl an in Frage kommenden Produkten nicht allzu groß. Eine einzige Lösung war der IT-Mannschaft der EKKW bekannt, eine Open-Source-Lösung, die sich jedoch etwas problematisch im Hinblick auf die Unterstützung der Kommunikationsprotokolle CIFS/SMB für Datei- und Druckdienste verhielt.

Die Protokolle CIFS/SMB sind jedoch insofern von Wichtigkeit, weil sie es ermöglichen, dass die Anwender von Microsoft-Windows-PCs aus über das Netzwerk auf Dateien anderer Computer zugreifen und Drucker nutzen können, die nicht lokal am eigenen Computer angeschlossen sind, und ihre eigenen Dateien und Drucker anderen zur Verfügung stellen können. Da kam der Zufall ins Spiel: Ein Mitarbeiter, der neu zum IT-Team der EKKW gestoßen war, hatte früher schon mal mit Produkten von Norman Data Defense Systems gearbeitet und initiierte eine Anfrage bei dem Antimalware-Spezialisten.

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