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News Europäische Kommission fördert Projekt zum Schutz kritischer IT-Infrastrukturen

| Redakteur: Gerald Viola

Symantec erhält von der Europäischen Kommission Projektgelder für die Entwicklung eines Standards zum Austausch von Sicherheitsinformationen auf nationalem und europäischem Level.

Symantec erhält von der Europäischen Kommission Projektgelder für die Entwicklung eines Standards zum Austausch von Sicherheitsinformationen auf nationalem und europäischem Level. Der Information Assurance Messaging Standard soll von Mitgliedsstaaten und nationalen Sicherheitseinrichtungen für den sicheren Austausch sensibler Informationen genutzt werden.Der von Symantec in Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedsstaaten und nationalen Computer Emergency Response/Readiness Teams (CERTs) definierte Standard soll den sicheren Austausch von Nachrichten über Schwachstellen, Bedrohungen, Störfälle und erfolgreiche Praxisbeispiele ermöglichen. Daneben sind auch kritische Infrastrukturen in die Entwicklung des Sicherheitsstandards involviert. Als kritische Infrastrukturen bezeichnet man Institutionen und Einrichtungen, bei denen ein Ausfall oder eine Beeinträchtigung zu Störungen der öffentlichen Sicherheit, Versorgungsengpässen oder anderen empfindlichen Auswirkungen führen würde.Das Projekt ist Teil des Europäischen Programms für den Schutz kritischer Infrastrukturen (EPCIP) im Rahmen der „Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus“-Kampagne der Europäischen Kommission. Jedes Jahr bietet die Kommission Zuschüsse für die Gründung von Pilotprojekten, um die Kooperation von kritischen Infrastrukturen europaweit zu fördern. Außerdem soll die Aufmerksamkeit für Sicherheitslücken, Risiken und adäquaten Gegenmaßnahmen gestärkt werden.

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