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News EU-Software nicht so frei wie gewünscht

| Redakteur: Gerald Viola

Die EU-Kommission scheint sich selbst nicht an ihre Vorgabe zu halten, mehr freie Software und offene Standards für mehr Wettbewerb einzusetzen, meldet der Österreichische Rundfunk.

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Die EU-Kommission scheint sich selbst nicht an ihre Vorgabe zu halten, mehr freie Software und offene Standards für mehr Wettbewerb einzusetzen, meldet der Österreichische Rundfunk. Der Sender zitiert Christos Ellinides, zuständig für die Software der EU-Kommission, mit den Worten: „Im Moment arbeiten wir in einer Microsoft-Umgebung“. Bisherige Studien hätten gezeigt, dass die Migration auf freie Software teurer komme als die Vorteile, die daraus entstehen, so Ellinides, der hinzufügte: „Vielleicht ist es Zeit für eine neue Studie.“ Bereits entschieden worden sei, dass die Machbarkeit einer solchen Studie auf institutioneller Basis untersucht werden soll, erklärte Ellinides. Laut seinen Aussagen können die Kommissionsmitglieder bereits Daten in offenen Standards lesen und versenden. Eine Woche zuvor hatte die Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärt, dass die EU die Umsetzung ihrer eigenen Vorgabe von 2007, selbst mehr freie Software und offene Standards zu nutzen, „kraftvoll“ implementieren sollte.

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