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News EU-Projekt zur elektronischen Beschaffung mit Bremer Beteiligung

| Redakteur: Gerald Viola

Die Freie Hansestadt Bremen und bremen online services GmbH & Co. KG, der Spezialist für elektronische Signaturen und sichere Kommunikationsinfrastrukturen, sind Teilnehmer beim EU-Projekt

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Die Freie Hansestadt Bremen und bremen online services GmbH & Co. KG, der Spezialist für elektronische Signaturen und sichere Kommunikationsinfrastrukturen, sind Teilnehmer beim EU-Projekt PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online). PEPPOL hat das Ziel, die elektronische Beschaffung in der Öffentlichen Verwaltung europaweit zu erproben. Das Projekt wird getragen von Teilnehmern aus den Ländern Norwegen, Dänemark, Finnland, Österreich, Frankreich, Ungarn, Deutschland und Italien.Innerhalb der nächsten drei Jahre soll ausprobiert werden, wie Öffentliche Verwaltungen und ihre Lieferanten elektronische Bestellungen, Kataloge und Rechnungen grenzüberschreitend miteinander austauschen können. Durch den Ersatz von Papier durch die elektronische Übermittlung werden allgemein hohe Einsparungen erwartet, von der sowohl die Verwaltungen als auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Immerhin beträgt das Volumen öffentlich vergebener Aufträge in Europa rund 16 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes.Bremen wurde von den europäischen Partnern gebeten, seine Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Bereich elektronische Signaturen in das Projekt einzubringen. Das Gesamtprojektvolumen umfasst 19 Millionen Euro. Auf das von Bremen geleitete Teilvorhaben entfallen dabei 2 Millionen Euro. Die Mittel werden für eine Spezifikation und die Realisierung von Software verwendet werden. Bei den Mitteln handelt es sich um Fördermittel der Europäischen Kommission und Investitionen der beteiligten Firmen.

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