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Beherrschende Stellung auf den Märkten und Überprüfung von Android EU-Kommission will Google an den Kragen

| Autor: Heidemarie Schuster

Die Europäische Kommission hat ein formelles Verfahren gegen Google eingeleitet. Im Mittelpunkt steht dabei, dass das Unternehmen „seine beherrschende Stellung auf den Märkten für allgemeine Internet-Suchdienste im Europäischen Wirtschaftsraum missbräuchlich ausnutzt.“

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Widerspricht sich Google selbst? Das Google-Motto lautet „Don´t be evel“ und auch die Google-Grundsätze sprechen eigentlich gegen den Missbrauch der Marktstellung.
Widerspricht sich Google selbst? Das Google-Motto lautet „Don´t be evel“ und auch die Google-Grundsätze sprechen eigentlich gegen den Missbrauch der Marktstellung.
(Bild: Google)

Bei Fragen hat Google meist die Antwort. Google weiß überhaupt sehr viel über seine Nutzer und macht seit Jahren den Eindruck, langsam aber sicher in Richtung Weltherrschaft zu marschieren...jedenfalls im World Wide Web. Nun legt die EU-Kommission dem Internet-Giganten Steine in den Weg.

Die Europäische Kommission übermittelte an Google eine Mitteilung der Beschwerdepunkte zu seinem Preisvergleichsdienst und leitete außerdem eine förmliche Untersuchung zu Android ein.

Der Vorwurf: Google würde „seine beherrschende Stellung auf den Märkten für allgemeine Internet-Suchdienste im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) missbräuchlich ausnutzen, indem es seinen eigenen Preisvergleichsdienst auf seinen allgemeinen Suchergebnisseiten systematisch bevorzugt.“ Gemeint ist damit unter anderem „Google Shopping“.

Nach vorläufiger Auffassung der Kommission verstoße dieses Verhalten gegen EU-Kartellrecht, da es den Wettbewerb behindere und Verbrauchern schade. Die Übermittlung einer Mitteilung der Beschwerdepunkte greife dem Ergebnis der Untersuchung nicht vor.

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