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eGovernment-Aktionsplan – 40 Einzelmaßnahmen auf fünf Jahre verteilt EU-Kommission will (endlich) eGovernment für alle Europäer

Redakteur: Manfred Klein

Mit dem eGovernment-Aktionsplan legt die EU-Kommission die Latte bei eGovernment nochmals höher. Aufgelegt wurde der Aktionsplan, um die schon verabschiedete Digitale Agenda umzusetzen, mit der die EU-Kommission allen Bürgern und Unternehmen der Union einen uneingeschränkten Zugang zu elektronischen Behördenleistungen ermöglichen will.

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Die Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Neelie Kroes, verantwortet die Umsetzung der Digitalen Agenda
Die Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Neelie Kroes, verantwortet die Umsetzung der Digitalen Agenda
( Foto: EU-Kommission )

Dazu fährt der eGovernment-Aktionsplan 2011 – 2015 ein ganzes Bündel an Einzelmaßnahmen auf. Insgesamt vierzig konkrete Vorhaben sollen in den kommenden fünf Jahren, Bürger und Unternehmen in die Lage versetzen, Online-Dienstleistungen der Verwaltungen in Europa in Anspruch zu nehmen.

Auf der Agenda steht die elektronische Unternehmensgründung ebenso, wie die Beantragung und Inanspruchnahme von Sozialversicherungs- und Gesundheitsleistungen, die Einschreibung an Universitäten oder die Beteiligung an Ausschreibungen Öffentlicher Verwaltungen für Dienstleistungen oder Warenlieferungen. Nach dem Willen der Kommission soll die Förderung elektronischer Behördendienste zur weiteren Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen und es Öffentlichen Verwaltungen ermöglichen, auch mit knappen Mitteln ihre Dienstleistungen zu optimieren und kostengünstiger zu erbringen.

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