Vor Libyen-Debatte: Schwerer Hacker-Angriff auf EU EU-Kommission schaltet Server ab

Redakteur: Manfred Klein

Kurz vor dem heute beginnenden EU-Gipfel, der die Position der EU in der Libyenkrise ebenso zum Thema hat wie die Schlüsselthemen Atomkraft und Schuldenkrise, erfolgt derzeit ein schwerer Cyberangriff auf Einrichtungen der EU.

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Als Gegenmaßnahme seien zentrale Systeme abgeschaltet worden, zudem seien die EU-Mitarbeiter aufgefordert worden, ihre Passwörter zu ändern, meldet der Anbieter von Antiviren-Software Trend Micro. Auch sei der externe Zugriff auf eMails und das Intranet der EU-Kommission unterbrochen worden.

Die EU gehe im Augenblick davon aus, dass es sich bei dem Angriff eher um einen Ausbruch von Malware, als um den gezielten Diebstahl von Gipfelinformationen handele. Andererseits sei Malware mittlerweile eines der bevorzugten Mittel in der Online-Kriminalität und Cyberspionage, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Insofern sei es heute schwer, eine klare Trennungslinie zwischen Schad-Software und Online-Spionage zu ziehen, so die Experten von Trend Micro.

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