Suchen

Bus und Bahn ohne Bargeld eTicket-Test in Hamburg kostet 3,2 Millionen Euro

Redakteur: Gerald Viola

Das Pilotprojekt startet im kommenden Jahr in Bezirk und Landkreis Harburg: Dort testet der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) den bargeldlosen Verkauf von Fahrkarten an Automaten und im Bus. Gesamtkosten des Versuchs: 3,2 Millionen Euro. Hamburg steuert 1,1 Millionen bei.

Firma zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Fahrgäste aus dem Bezirk und Landkreis Harburg können ab 2010 mit einer Chipkarte Bus und Bahn fahren. Interessierte Kunden melden sich dann beim HVV an und erhalten ihre persönliche elektronische Kundenkarte. Die gewünschte Fahrkarte wird am Automaten oder im Bus darauf gebucht; auch Abonnements können auf der Karte hinterlegt werden. Bezahlt wird wahlweise per Lastschrift oder zu Lasten eines vorher eingezahlten Guthabens.

Das Pilotprojekt ist zunächst auf den Bezirk und Landkreis Harburg begrenzt. Mit rund 400.000 Einwohnern und einem typischen Verkehrsangebot sei das Gebiet geeignet, übertragbare Erkenntnisse für den Gesamt-HVV zu liefern. Zur Umrüstung der Fahrkartenautomaten, Busdrucker, Servicestellen sowie begleitende Maßnahmen sind rund 3,2 Millionen Euro notwendig. Der Bund beteiligt sich finanziell an dem Vorhaben, ebenso die Metropolregion Hamburg und die Behörden der Länder sowie der HVV selbst.

Bei erfolgreichem Verlauf des Pilotprojekts ist geplant, das eTicketing im gesamten HVV-Bereich einzuführen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2020205)