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eGov-Share – heimlicher Standard der EU Esperanto für ein europaweites eGovernment

| Redakteur: Manfred Klein

Die Europäische Union wächst immer mehr zusammen – auch beim eGovernment. Allerdings haben Bürger, Unternehmen und Öffentliche Verwaltungen bislang ein Problem, wenn es darum geht, Daten über die Landesgrenzen hinweg auszutauschen. Zu unterschiedlich sind die eingesetzten Datenformate. Medienbrüche sind die Folge.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Ein neuer europaweiter eGovernment-Standard soll dem jetzt abhelfen. eGov-Share ist ein vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) im Februar 2009 verabschiedeter Standard zum Austausch eGovernment-bezogener Daten. Technologisch gesehen basiert eGov-Share auf XML-Topic Maps. Der Standard ist nach Angaben seiner Entwickler hervorragend an die heterogenen IT-Landschaften im eGovernment-Bereich angepasst. Er soll in der Lage sein, Objekte (wie Behörden, Lebenslagen, Formulare, Dienstleistungen etc.) hierarchisch zu strukturieren und untereinander in Beziehung zu setzen.

Finanziert wurde eGov-Share von der Europäischen Kommission und dem Bundeswirtschaftsministerium; entwickelt von einem Expertenteam rund um Prof. Dr. Marc Küster, Dozent an der Fachhochschule Worms. Durch ihn ist das Zentrum für Technologietransfer und Telekommunikation (ZTT) bereits frühzeitig in der Lage gewesen, erste Erfahrungen mit der Umsetzung des Standards zu sammeln, der allerdings an nahezu allen Experten in Deutschland bisher unbemerkt vorüberging.

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