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Elektronische Signatur kostet extra Erste Gesundheitskarte erhält finale Zulassung

| Redakteur: Gerald Viola

Als erstes Unternehmen erhält Giesecke & Devrient (G&D) die Zulassung der gematik für die Ausgabe einer elektronischen Gesundheitskarte mit qualifizierter elektronischer Signaturfunktion (QES). Sie erfüllt alle von gematik und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definierten Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit.

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Gesundheitskarte
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( Foto: Giesecke & Devrient )

Mit der – allerdings wie beim elektronischen Personalausweis nur optionalen QES – können Versicherte künftig beispielsweise Anträge elektronisch signieren.

„Damit ist die Entwicklungsarbeit abgeschlossen. Wir sind bereit. Die elektronische Gesundheitskarte erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen und kann jetzt eingesetzt werden. Wir rechnen damit, dass die Krankenkassen noch in diesem Jahr größere Stückzahlen bei uns abrufen werden, um ihre Kunden mit der neuen Karte auszustatten“, so Hans-Wolfgang Kunz, Geschäftsführer für den Bereich Government Solutions bei G&D.

Rund jede vierte Chipkarte für das elektronische Gesundheitswesen in Deutschland kommt von G&D. Zu den Kunden des Unternehmens zählen neben der DAK die KKH sowie weitere gesetzliche Krankenkassen.

Dabei liefert der Technologiekonzern mit Sitz in München neben der Chipkarte auch ein leistungsfähiges Hintergrundsystem, das künftig alle Funktionen im Lebenszyklus von rund 70 Prozent der Versichertenkarten in Deutschland steuern wird. Die Technologie habe sich – so das Unternehmen – bereits mehrfach in den Testregionen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland und in internationalen Projekten, zum Beispiel in Taiwan und Österreich, bewährt.

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