Teil des IT-Gipfelprozesses

Erprobungsraum Nordwest gegründet

| Autor: Ira Zahorsky

(v. l.) Karl-Heinz Streibich, Hans-Henning Lühr, Cornelia Rogall-Grothe, Heike Raab und Guido Kahlen
(v. l.) Karl-Heinz Streibich, Hans-Henning Lühr, Cornelia Rogall-Grothe, Heike Raab und Guido Kahlen (Foto: BMI)

Zum 8. Nationalen IT-Gipfel in Hamburg wurde der „Erprobungsraum Nordwest“ gegründet. Dieser soll künftig mit den bereits bestehenden Erprobungsräumen Rhein-Neckar und Rheinland zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Entwicklung und Erprobung von IT-Angeboten des Staates für Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen.

Als Teil des IT-Gipfelprozesses strebt der „Erprobungsraum Nordwest“ den Erfahrungsaustausch mit der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Rheinland an. Gegründet wurde der neue Erprobungsraum, der unter der Geschäftsführung der Stadt Bremen steht, von Vertretern des interkommunalen eGovernment-Netzwerks „Virtuelle Region Nordwest“ (ViR-Nordwest), das aus Kommunen, Kreisen, IT-Dienstleistern, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen im Nordwesten Deutschlands besteht.

Unterstützt wird das Vorhaben durch die Arbeitsgruppe 3 (AG 3) des Nationalen IT-Gipfels „Innovative IT-Angebote des Staates“ unter Vorsitz von Karl-Heinz Streibich (Software AG) und Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe (BMI).

Die Region Nordwest ist eine starke Wachstumsregion für die wichtigen Zukunftsfelder Logistik, maritime Wirtschaft, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, erneuerbare Energien und Ernährung. Sie bietet damit sehr gute Bedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Hier setzt die „ViR-Nordwest“ an: durch interkommunale eGovernment-Anwendungen will sie die Attraktivität des Standortes weiter steigern. Schwerpunkte sind die „Verbesserung der Zugänge zu den Verwaltungsleistungen“ für Bürger und Unternehmen, sowie die Beschleunigung der Prozesse innerhalb der Verwaltung und zwischen Verwaltung, Bürgern und Unternehmen.

Die Vertreter der Kommunen und IT-Dienstleister im Erprobungsraum Nordwest haben ihren Willen zur Zusammenarbeit mit den bereits bestehenden Metropolregionen Rhein-Neckar und Rheinland durch einen „Letter of Intent“ bekräftigt, der während des IT-Gipfels an Cornelia Rogall-Grothe und Karl-Heinz Streibich übergeben wurde.

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