Wechsel zur VDI verbessert Patientenversorgung

Erfolgsserie im niederländischen Gesundheitswesen

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Durch den Wechsel zur Virtual Desktop Infrastructure zum Erfolg: Das Franciscus-Krankenhaus in den Niederlanden
Durch den Wechsel zur Virtual Desktop Infrastructure zum Erfolg: Das Franciscus-Krankenhaus in den Niederlanden (Bild: Atlantis)

Das Franciscus-Krankenhaus erzielt nach Aussage des Herstellers mit der Lösung „Atlantis IIio“ eine „beispiellose VDI-Performance“ und spart damit mehr als 200.000 Euro ein. Der erfolgreiche Wechsel zur Virtual Desktop Infrastructure soll Anmeldezeiten deutlich vemindern, die Patientenversorgung verbessern und die Effizienz der Mitarbeiter steigern.

Atlantis Computing, ein Anbieter im Bereich Software-Defined Storage, bestätigt nach eigenen Aussagen einen „grandiosen Kundenerfolg“ im Franciscus-Krankenhaus, dem öffentlichen Krankenhaus für die Region West-Brabant in den Niederlanden. Durch die Verwendung von Atlantis Ilio in seiner Citrix XenDesktop VDI sparte das Krankenhaus bislang 200.000 Euro an Investitionsaufwendungen ein. Weiterhin werden etwa 95.000 Euro an jährlichen Einsparungen durch verminderte Betriebskosten geschätzt.

Zuvor mussten zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden

Das Franciscus-Krankenhaus startete ein Projekt zur Desktop-Virtualisierung (VDI), bei dem elektronische Patientenakten für Ärzte und Krankenschwestern von jedem Gerät aus griffbereit sein sollten.

Gleichzeitig sollte der Datenschutz und die Sicherheit der medizinischen Patientendaten gewährleistet sein. Während des Wechsels zur VDI stand das IT-Team des Krankenhauses zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Dazu zählten unter anderem Budgetkürzungen, schlechte Erfahrungen der Anwender, die die Patientenversorgung und Effizienz der Mitarbeiter beeinflussten, eine Windows-7-Migration und Mängel in seiner Disaster-Discovery-Strategie.

„Anfänglich waren die Nutzer der elektronischen Patientenakten etwas beunruhigt über die Einführung der VDI”, so Jan van Tillo, IT-Manager am Franciscus-Krankenhaus. „Für das medizinische Personal im Franciscus ist der allerwichtigste Punkt – der auch das brisanteste Thema einer jeden VDI-Bereitstellung ist – eine schnelle Anmeldezeit bei den Desktop-Sessions. Atlantis Ilio war für uns die schnellste Lösung auf dem Markt, die wir haben finden können. Der Start von Anwendungen in der VDI-Umgebung ist schneller als bei dedizierten PCs, und die VDI-Sessions werden nach vier Stunden automatisch 'aktualisiert', sodass wir nie unnötige Kapazitäten nutzen. Zudem konnten wir Windows 7 als Desktop-Plattform migrieren, die Lösung ermöglichte uns sehr schnelle Anmeldezeiten und ein reibungsloses Rollout der Desktops für unsere Mitarbeiter.“

Schädliche Auswirkungen auf die Mitarbeitereffizienz durch schlechte IT-Perfomance

David Cumberworth, VP Sales bei Atlantis Computing für den EMEA-Bereich, weiß, von was er spricht: Schlechte IT-Performance und Aspekte der Mobilität haben gravierend schädliche Auswirkungen auf die Effizienz von Mitarbeitern in Krankenhäusern. Das medizinische Personal verschwendet letztendlich kostbare Zeit, die es mit den Patienten verbringen könnte.

Nach Aussage von David Cumberworth sei durch die Atlantis Ilio-Lösung den Herausforderungen im Franciscus-Krankenhaus optimal begegnet worden. Zudem wurde das bestehende Storage optimiert und die Performance gesteigert, während gleichzeitig das gesamte Bereitstellungsrisiko gesenkt wurde. Cumberworth betont abschließend: „Dem Krankenhaus dabei zu helfen, wertvolle Zeit für die Mitarbeiter zu gewinnen und sich damit innerhalb des Budgets zu bewegen, war eine lohnende Aufgabe.“

Positives Feedback

Das Franciscus-Krankenhaus war mit der neuen Lösung in der Lage, all diesen Belangen gerecht zu werden und die Rendite seiner bestehenden EMC-Storage zu erhöhen. Tatsächlich war das Feedback so positiv, dass nur zwölf Wochen später das gesamte Krankenhaus zu Citrix XenDesktop migrierte, mit Unterstützung von Insight.it, einem Partner von Atlantis Computing. Die endgültige Lösung umfasst mehr als 300 Anwendungen und ermöglicht dem Krankenhaus, 800 Sessions für 1.600 Desktops insgesamt gleichzeitig laufen zu lassen. Zudem wurden die Anmeldezeiten drastisch verkürzt: Lediglich Sekunden anstatt Minuten – das wiederum hat die Gesamtkosten reduziert, was am Franciscus-Krankenhaus deutlich wurde.

Apropos Krankenhaus: Das Franciscus-Krankenhaus ist ein nach NIAZ (Netherlands Institute for Accreditation of Hospitals [Niederländisches Institut für die Zulassung von Krankenhäusern]) qualitätszertifiziertes Krankenhaus, das alle Krankenhausleistungen für die Region West-Brabant in den Niederlanden erbringt. Das Krankenhaus verfügt über 472 lizenzierte Betten. Es sind dort über 130 Ärzte, 1.500 Mitarbeiter und 150 freiwillige Helfer beschäftigt.

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