Brandenburg: Bürgerservice feiert Jubiläum

Erfolgsgeschichte „Maerker“

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Die Plattform „Maerker“ wird von vielen Bürgern in Brandenburg genutzt
Die Plattform „Maerker“ wird von vielen Bürgern in Brandenburg genutzt (© anilah - stock.adobe.com)

Der Online-Bürgerservice „Maerker“ feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Bei der Feierstunde in Potsdam wurde an die Entwicklung der Plattform seit ihrer Gründung erinnert. Bereits 130.000 Hinweise haben die Bürger aus mittlerweile 118 Kommunen gemeldet.

Im September 2009 haben die Vertreter des Innenministeriums, des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg und der drei Pilotkommunen Rüdersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland), Rathenow (Landkreis Havelland) und Mittenwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) die Rahmenvereinbarung für den Bürgerservice unterzeichnet. Über die Plattform „Maerker“ können die Bürger über Infrastrukturprobleme in ihrere Kommune informieren und den Bearbeitungsprozess mithilfe eines Ampelsystems transparent nachvollziehen.

Der Leiter der Digitalisierungs-Abteilung im Innenministerium, Jörg Wollny, freut sich: „Der Bürgerservice ‚Maerker‘ ist eine Erfolgsgeschichte. Die Anzahl der Hinweise steigt von Jahr zu Jahr. Mein Dank geht an all diejenigen, die ‚Maerker‘ zu dem gemacht haben, was es heute ist. Mittlerweile bietet etwa die Hälfte aller Kommunen in Brandenburg diesen Dienst seinen Bürgerinnen und Bürgern an. Mehr als anderthalb Millionen Menschen in Brandenburg können das Portal nutzen. ,Maerker‘ ist der beste Beweis, wie erfolgreich eGovernment sein kann, wenn es anwenderfreundlich und bürgernah gestaltet ist.“

Um die 130.000 Hinweise der Einwohner dieser Kommunen kümmern sich derzeit 360 kommunale Redakteurinnen und Redakteure. „Bei ‚Maerker‘ arbeiten die verschiedenen Verwaltungsebenen Hand in Hand zusammen. Der Hinweis geht bei der „Maerker-Gemeinde‘ ein und egal, ob es sich um ein Infrastrukturproblem der Gemeinde, des unterstützenden Landkreises, eines Landesbetriebes oder weiteren Unterstützers handelt, der Hinweis des Bürgers wird nicht wegen Unzuständigkeit abgelehnt, sondern immer an die zuständige Stelle weitergeleitet“, so die stellvertretende Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebundes, Monika Gordes.

Mit der Erweiterung des Systems, die es seit 2017 gibt, soll eine Kommune das Portal noch flexibler einsetzen können, da auch Vorschläge gemacht und Vorhaben diskutiert werden können. „MaerkerPlus“ werde bereits von zehn Kommunen benutzt.

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