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Leitfaden zur Linux-Desktop-Migration Erfolgsfaktor Mitarbeiterbeteiligung

| Redakteur: Gerald Viola

In Zusammenarbeit mit dem Bremer Open-Source-Infrastrukturhersteller Univention hat Yuliya Pysarenko im Rahmen ihrer Masterarbeit ein Modell zur Linux-Migration auf den Mitarbeiter-PCs unter Einbeziehung der Anwender und Administratoren entwickelt.

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Linux-Migration: Alle Mitarbeiter mitnehmen
Linux-Migration: Alle Mitarbeiter mitnehmen
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Gegensatz zu Linux-Migrationen im Serverbereich besteht bei Desktop-Migrationsprojekten eine viel höhere Gefahr des Scheiterns an den Widerständen der Mitarbeiter. Entstanden ist deshalb ein praxisorientierter Leitfaden zur erfolgreichen Desktop-Linux-Migration für Unternehmen und Behörden.

Organisationen realisieren durch den Einsatz von Linux und anderer Open Source Software nachhaltigere, transparentere und wirtschaftlichere IT-Infrastrukturen. Während Linux daher im Serverbereich mittlerweile Standard ist, wird es im Desktop-Bereich noch wenig genutzt.

Dabei spielen Bedenken der Anwender gegenüber Veränderungen und neuen Technologien eine große Rolle. Um diese Vorbehalte abzubauen, analysiert Pysarenko, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit sich der Migrationsprozess aus Perspektive der Nutzer wie der Unternehmen effektiv und effizient gestalten lässt.

Landkreis & Unternehmen

Pysarenko, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Zentrum für Multimedia in der Lehre an der Universität Bremen, untersuchte in ihrer Masterarbeit den Landkreis Friesland sowie das Unternehmen Möbel Flamme GmbH, die beide bereits 2004 erfolgreich von Microsoft Windows auf den Business-LinuxDesktop Univention Corporate Desktop (UCD) migriert sind.

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