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Fachtagung: Netzdialog Bayern 2011

Erfolgreiche Vernetzung von Bürgern, Politik und Wirtschaft

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Öffnung von Staat und Verwaltung

Allerdings habe die Diskussion um Google Street View gezeigt – so Kreidl – dass bei den Bürgern Ängste vorherrschen, wenn Daten, die sie unmittelbar betreffen, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Bei der Umsetzung von Open Data könne es daher „schnell zur Kollision des Interesses des Einzelnen am Schutz seiner Privatsphäre mit dem Wunsch breiter Schichten der Bevölkerung an einer frei zugänglichen Nutzung von Daten kommen“.

Kreidls Fazit: „Hier muss die Politik einen Weg zu finden, der die Interessen des Einzelnen garantiert und zugleich dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung gerecht wird. Dabei müssen die Persönlichkeitsrechte der Bürger gewahrt werden. Der Bürger muss sich darauf verlassen können, dass durch die Kommunen die Vertraulichkeit und Sicherheit seiner datenschutzrechtlich sensiblen Daten gewahrt wird.“ Auch zu diesem Thema soll die Veranstaltung wichtige Impulse liefern.

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Jörn von Lucke meint dazu: „Eine behutsame Öffnung von Staat und Verwaltung kann zu mehr Transparenz, zu einer intensiveren Zusammenarbeit und zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange beitragen und zugleich Innovationsimpulse für den öffentlichen Sektor setzen. Die Web-2.0-Technolgien eröffnen auf allen Ebenen ganz neuartige Ansätze rund um die Themen Transparenz, Partizipation, Kollaboration, Innovation, offene Staatskunst, frei verfügbare Daten, freies Wissen, Open Access, offene Standards und Schnittstellen, Interoperabilität sowie quelloffene Software.“

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